Gemeinderat

Obergerlafingens Rechnung schliesst im Plus

Die Gemeinde Obergerlafingen erzielte sowohl einen Ertragsüberschuss als auch einen Mehrertrag im vergangenen Jahr. Ausschlaggebend sind vor allem die höheren Steuereinnahmen und der tiefere Personal- und Sachaufwand.

Drucken
Teilen
Im Zuge der Arbeitsvergaben für den Schulhauserweiterungsbau wurde vom Gemeinderat festgestellt, dass das Submissionsreglement nicht mehr zeitgemäss ist

Im Zuge der Arbeitsvergaben für den Schulhauserweiterungsbau wurde vom Gemeinderat festgestellt, dass das Submissionsreglement nicht mehr zeitgemäss ist

Rahel Meier

Der Gemeinderat hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass die Rechnung 2016 mit einem Ertragsüberschuss schliesst. Nach der 1. Lesung sind es 676'096 Franken. Gewisse Korrekturen seien noch zu erwarten.

Auch in der Investitionsrechnung ergibt sich ein Überschuss von 288'923 Franken und der Cashflow ist mit 850'493 Franken ausgewiesen. Personal- und Sachaufwand schlossen unter Budget. Auf der Ertragsseite haben vor allem die Steuereinnahmen zugenommen: Der Fiskalertrag ist um 486 000 Franken über Budget. Insgesamt schneidet die Ertragsseite um 528'000 Franken besser ab, als budgetiert.

Nicht mehr zeitgemäss

Im Zusammenhang mit den Arbeitsvergaben für den Schulhauserweiterungsbau musste der Gemeinderat feststellen, dass das Submissionsreglement nicht mehr zeitgemäss ist. Aus diesem Grund wurde es überarbeitet und die Schwellenwerte angepasst. Vorgeschlagen wird neu im Einladungsverfahren ein Schwellenwert von 300'000 Franken für das Bauhaupt- und das Baunebengewerbe, ebenso auch für Dienstleistungen und Lieferungen. Im offenen oder selektiven Verfahren sollen für das Bauhauptgewerbe 300'000 Franken gelten.

Für das Baunebengewerbe und Dienstleistungen und Lieferungen werden 250'000 Franken vorgesehen. Generell ist für das Vergabeverfahren die vorberatende Kommission zuständig, ab einem gewissen Schwellenwert der Gemeinderat.

Der Gemeinderat hat den Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Strasse, des Bundes zur Kenntnis genommen. Obergerlafingen ist nicht direkt betroffen. Allerdings ist sich der Gemeinderat bewusst, dass es zu Fluchtverkehr durch die Gemeinde kommen kann, wenn die Autobahn im Bereich Luterbach bis Härkingen auf sechs Fahrspuren ausgebaut wird. Zusätzlich könnte auch noch ein fast gleichzeitiger Ausbau zwischen Kirchberg und Schönbühl folgen.

Der Gemeinderat hat schliesslich auf Antrag der Spezialkommission Schulhaus-Erweiterungsbau die Ingenieurdienstleistungen an die Firma Enerconom AG (Solothurn) zum Betrag von 91'476 Franken vergeben. (rm)