Subingen

Zu wenig Platz in Werkstatt: Kontiki plant einen Neubau

Im Kontiki in Subingen fehlen Räume. Jetzt soll ein Neubau gleich neben dem heutigen Standort realisiert werde. Insbesondere die Werkstatt braucht mehr Platz.

Rahel Meier
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Das Kontiki in Subingen möchte ausbauen. Letzte Woche konnte der Stiftungsrat das Land südlich des heutigen Heims erwerben und plant nun einen Neubau.

Das Kontiki in Subingen möchte ausbauen. Letzte Woche konnte der Stiftungsrat das Land südlich des heutigen Heims erwerben und plant nun einen Neubau.

Rahel Meier

Vor sechs Jahren wurde der Neubau des Kontiki in Subingen bezogen. 54 Bewohnerinnen und Bewohner haben am Dahlienweg ein neues Zuhause gefunden. Aber schon sechs Jahre später fehlen Räumlichkeiten. Fünf bis sechs Büroräume wären nötig. Ebenso fehlen Therapieräume sowie Räume für Musik und Theater. Vor allem aber hat die Werkstatt zu wenig Platz.

Mit einem Neubau soll Abhilfe geschaffen werden. «Wir konnten letzte Woche Land von einer Erbengemeinschaft erwerben», freut sich Hans-Ruedi Ingold (Stiftungsratspräsident). Zwei Parzellen mit insgesamt 3881 Quadratmeter an der Dahlienstrasse, genau südlich vom heutigen Heim, können überbaut werden. Damit sollen die Raumprobleme gelöst werden.

Von 20 auf 50 Arbeitsplätze

In einer Machbarkeitsstudie wird aufgezeigt, wie die Platzprobleme gelöst werden könnten. Das Bauland, das gekauft wurde, liegt in der Z2 (Zentrumszone 1–2G), die Ausnützungsziffer liegt bei 0,45.

In der Werkstatt arbeiten heute 20 Personen. Bewilligt wären 50 Plätze. In der Werkstatt des Kontiki werden Gebrauchsartikel, Nahrungsmittel und Spielzeuge für Haustiere hergestellt. Leuchtwesten für Hunde, Hunde- und Katzenbettchen, Jagdspiele für Katzen, Hundedenkspiele, und Schlafplätze für Haustiere und Ähnliches. «Die Produkte sind sehr gefragt», erklärt Hans-Ruedi Ingold (Stiftungsratspräsident). «Im heutigen Gebäude können wir nicht erweitern», so Ingold.

Die Beschäftigungsstätte könnte aber – mit allen nötigen Nebenräumen – im Erd- und Obergeschoss des Neubaus platziert werden. Im Obergeschoss würden zudem die fehlenden Therapieräume angeordnet und eine zweite Wohngruppe für vier Personen eröffnet werden. Im Untergeschoss würde die Hydrotherapie mit dem Therapiebad Platz finden.

Umnutzung im Hauptbau

Mit der Rochade würde im Hauptbau des Kontiki Platz frei, der umgenutzt werden kann. Die Administration bekäme zusätzlich Platz und auch der Verkaufsladen könnte erweitert werden. Zusätzlich könnte ein Aufenthaltsraum für das Personal geschaffen werden.

Dem Kontiki gehört auch die Parzelle nördlich des bestehenden Gebäudes. «Dort möchten wir einen Spiel- und Sportplatz realisieren», so Ingold.

Nachdem das Land nun erworben wurde, will der Stiftungsrat vorwärts-machen. «Als Erstes wollen wir das Bauprojekt konkretisieren und den Gestaltungsplan und allenfalls eine Teilzonenplanung angehen», erklärt Ingold. Wenn alles gut läuft, könnte 2016 mit dem Bauen begonnen werden.