Buchegg

Zwei Stromversorger wollen fusionieren

Die Liquidität der Genossenschaft Elektra Bucheggberg GEB ist ungenügend. Deshalb soll sie von der Gebnet AG übernommen werden. Der Gemeinderat hat den Fusionsvertrag mit klarer Mehrheit angenommen.

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In der Genossenschaft Elektra Bucheggberg sind hauptsächlich Gemeinden, die ihr Stromnetz nicht verkauft haben. (Symbolbild)

In der Genossenschaft Elektra Bucheggberg sind hauptsächlich Gemeinden, die ihr Stromnetz nicht verkauft haben. (Symbolbild)

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Seit längerem ist die Auflösung der Genossenschaft Elektra Bucheggberg GEB ein Thema. «Seit der Gründung der Gebnet ist die GEB nur noch eingeschränkt operativ tätig und verzehrt ihr Vermögen auf», sagte Peter Woodtli, Geschäftsführer der Gebnet AG, vor dem Gemeinderat Buchegg.

Die Liquidität der Genossenschaft sei ungenügend. Deshalb solle die Gebnet die GEB übernehmen. In der GEB sind hauptsächlich Gemeinden, die ihr Stromnetz nicht verkauft haben. Als Mitglieder können diese gemeinsam Strom einkaufen.

Mittels einer sogenannten Absorptionsfusion würde der Fusionsprozess schlank und effizient ablaufen. Sämtliche Vermögenswerte der GEB würden an die neue Besitzerin Gebnet übergehen.

Dazu müssten aber alle Aktionäre und Genossenschafter einstimmig zustimmen. Der Aktionärsbindungsvertrag löst den 2009 zwischen der BKW und GEB abgeschlossenen Gründungs- und Partnervertrag ab, dem später Buchegg, Lüterswil-Gächliwil und Biezwil beigetreten sind.

Die Gemeinde Buchegg würde somit zusätzliche 2084 Aktien erhalten, das sind rund 30 Prozent. Die BKW hält rund 41 Prozent.

Der Gemeinderat hat sowohl den Fusionsvertrag als auch den Aktionärsbindungsvertrag mit klarer Mehrheit angenommen. Der Fusionsbeschluss würde an der Delegiertenversammlung der GEB im nächsten Jahr gefällt. (crs)