Kienberg

Sanierung der Salstrasse ist auf Kurs

Die Sanierungsarbeiten der Passstrasse zwischen Kienberg und der Salhöhe laufen seit Jahren. 2021 werden sie endgültig abgeschlossen.

Rebecca Rutschi
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Momentan wird der Verkehr neben der Baustelle von einer temporären Ampel geregelt. (Archiv)

Momentan wird der Verkehr neben der Baustelle von einer temporären Ampel geregelt. (Archiv)

Bruno Kissling

Seit 2014 wird die Passstrasse zwischen Kienberg und der Salhöhe etappenweise saniert. Im Jahr 2020 ist nun der Teilabschnitt 3 der Phase 2 vom Sonnhaldenhof bis Salhöf an der Reihe. Die Arbeiten an der Passstrasse sind dabei in 2 Phasen und mehrere Teilprojekte aufgeteilt. Phase 1 konnte mit der Sanierung der Saalstrasse von der Salhöhe bis Salhöf und vom Sonnhaldenhof bis zur Zufahrt des alten Gipswerks 2017 abgeschlossen werden. Seit 2018 wird die Phase 2 vom Frauhaldenhof bis zu den Salhöf realisiert.

Die Arbeiten verliefen nach Plan, berichtet der Projektleiter Walter Kummer. Im Gegensatz zu anderen Baustellen konnte hier Corona die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter nicht davon abhalten, im März 2020 mit der Sanierung der im dritten Teilprojekt enthaltenen Strasse zu beginnen. Kummer versichert: «Die Distanzen und Hygienemassnahmen können eingehalten werden.»

Auf keine Schwierigkeiten gestossen

Noch bis im Dezember 2020 wird die Passstrasse einspurig auf der talseitig gelegenen Spur befahrbar sein. Danach wird der Verkehr auf die bergseitige Spur umgeleitet und die Stützmauern auf der Talseite können gebaut werden. In der kommenden Bausaison 2021 wird noch das letzte Teilprojekt TP4 gebaut und damit auch die Phase 2 abgeschlossen.

Auf Schwierigkeiten sind die Bauarbeitenden nicht gestossen. Das sei aber nicht verwunderlich, ein solches Projekt werde immer sehr vorsichtig geplant. Noch vor dem Einholen der Baubewilligung seien bereits der Boden und die Felslagen untersucht worden, meint Kummer. Die Unterhaltskosten an der bestehenden Passstrasse überschritten das jährliche Budget des Kreisbauamts II in Olten, welches für den Unterhalt der Strasse zuständig ist.

Die Strasse sei an diversen Stellen talseitig abgerutscht und man musste sie regelmässig mit neuem Belag versehen, damit der Verkehr die Strasse ungefährdet benutzen konnte. Dies habe auf Dauer viel Geld gekostet. Eine Gesamtsanierung sei da auf lange Sicht günstiger.
Die örtlichen Eingriffe und Hangsicherungsmassnahmen, welche nach 1960 ausgeführt wurden, sind sehr spärlich, erklärt der Projektleiter.