Wangen bei Olten

«Es ist für jeden etwas dabei» – «Appetissant» macht Lust auf Appetit

Serena Hagmann eröffnet am 16. August ihr Bistro mit Verkaufsgeschäft in der ehemaligen Chäslaube in Wangen bei Olten. Schon jetzt spielt sie mit dem Gedanken, ihr Bistro täglich offenzuhalten.

Urs Huber
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Serena Hagmann (links) und Mitarbeiterin Mona Sanohsuay eröffnen am 16. August «Appetissant».

Serena Hagmann (links) und Mitarbeiterin Mona Sanohsuay eröffnen am 16. August «Appetissant».

Bruno Kissling

Es hört sich an wie eine kulinarische Ferienerinnerung: Salami aus dem Tessin; Salsiz, Käse, Joghurt und ein Bier namens Girun (Geier) aus dem Engadin. «Allesamt Produkte aus kleineren übersichtlichen Betrieben dort», sagt Serena Hagmann. Und worum gehts dabei? Die 25-Jährige hat sich entschlossen, die ehemalige Chäslaube in ein Bistro mit Verkaufsladen umzuwandeln.

Woher die Wirtin diese besonderen Produkte kennt? Aus ihrer Zeit, als sie im Gastro-Hotelleriebereich in der Schweiz unterwegs war. Und als Feriengast speziell im Engadin. «Dabei kommt man schon in Kontakt mit solchen Produkten beziehungsweise deren Produzenten», sagt sie.

Feinstes von Feinen hält Serena Hagmann also bereit. «Du bist, was du isst» – die Maxime ihres Bistros. Auf jeden Fall ist der Name Programm: Appetissant bedeutet zu Deutsch appetitanregend oder verlockend. Natürlich sind auch italienische Produkte zu haben: Olivenöl, Gebäck, Wein. «Aber wir offerieren auch Hausgemachtes», so die Jungunternehmerin: Kuchen, Brote. Alles tönt verheissungsvoll.

Ab 16. August kann man sich davon selbst überzeugen. Auch wenn am Montag zuvor logischerweise noch nicht alles bereitsteht. Weingläser etwa werden an diesem Tag gleich kartonweise ins Innere des Bistros getragen.

Unternehmermut gehört dazu

«Natürlich brauchts eine gesunde Portion Mut, sich auf ein solches Vorhaben einzulassen.» Serena Hagmann nickt bei dieser Bemerkung. Aber die zentrale Lage des Geschäfts, ist so verlockend, wie der Name des Bistros andeutet. Jetzt will sie’s wissen. Denn sie ist gleichzeitig auch davon überzeugt, dass die Region ein solches Angebot zu schätzen und nutzen weiss.

Schon jetzt spielt sie nämlich mit dem Gedanken, ihr Bistro täglich offenzuhalten. Vorläufig beschränken sich die Öffnungszeiten auf die Werktage. Aber sie relativiert auch flugs: «Das ist jetzt erst mal eine schöne Idee.» Und wünscht sich gleichzeitig eine adrette Freiluft-Terrasse in der Ey 3, wo «Appetissant» zu Hause ist. «Drei, vier Tische, mehr nicht», meint sie noch.

Kurz nach der Eröffnung wird sie mit ihrer Mitarbeiterin Mona Sanohsuay ab dem 20. August auch eine kleine Karte bereithalten: ein Mittagsmenu mit frischen Salaten. Typisch für Bistros, die ihr Angebot an servierten Speisen üblicherweise klein halten. Dennoch sagt sie über ihr Angebot: «Vom Workaholic bis zum Allergiker: Es ist im Bistro für jeden etwas dabei.» Um eine der Zielgruppen herauszuheben: Appetissant kann der Treffpunkt für Apéroliebhaber sein und oder auch für jene, die sich nachmittags zu Kaffee, Tee und Süssigkeiten treffen wollen.

Viel Platz

Gut 200 Quadratmeter umfassen die Räumlichkeiten; «inklusive Küche», wie Serena Hagmann sagt. Viel Raum für Gäste jedenfalls und für solche, die sich gerne im Vorübergehen von Angebot inspirieren lassen: Ein Geburtstagskorb, gefüllt mit Leckereien aus Italien, dem Engadin oder Tessin, stehen ebenfalls im Angebot.