Solothurn

73 Einzelsportler und zwei Teams erhalten Diplom

Die Stadt Solothurn zeichnete am Mittwochabend ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler auf Schloss Waldegg aus. Insgesamt 75 Diplome wurden verteilt.

Wolfgang Wagmann
Drucken
Teilen
Stadtpräsident Kurt Fluri und Sportkommissionspräsident Alexander Rudolf von Rohr (l.) mit der Sportlerschar auf Schloss Waldegg.

Stadtpräsident Kurt Fluri und Sportkommissionspräsident Alexander Rudolf von Rohr (l.) mit der Sportlerschar auf Schloss Waldegg.

Wolfgang Wagmann

Viele bekannte Gesichter sahen sich auf dem Schloss Waldegg wieder, manche schon so oft, dass leichte Verunsicherung herrschte. «Ich glaube, er ist zum 39. Mal an der Sportlerehrung», meinte Sportkommissionspräsident Alexander Rudolf von Rohr zum absoluten Rekordhalter in Sachen Diplome, dem Eisstockschützen Fredy Weyermann. Dabei zeichnete die Stadt Solothurn zum 40. Mal erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler aus – diesmal waren es 73 Einzelpersonen und zwei Teams.

Insgesamt 75 Diplome wurden verteilt

Insgesamt 73 Einzelsportlerinnen und -sportler sowie zwei Teams wurden in 16 Sportarten mit einem Diplom ausgezeichnet. Es sind dies im Bogenschiessen: Stephan Dreier, Daniel Bäsch, Raphael Fässler, Andreas Witzig, Michael Steiner und Astrid Meier (alle Bogenschützenclub Solothurn); Dynamic-Shooting: Peter Heller, Dominic Meier, Christine Burkhalter und Rolf Minder (alle Stadtschützen Solothurn), Beat Schmitt, René Bogaert, Tim Schmitt, Andreas Tschumi, Maggie Josi, Massimo Bonaldo, Andreas Mottet, Otto Hermann und Peter Gurtner (alle Dynamic Schützen Falkenstein); Eisstockschiessen: Fredy Weyermann, Fritz Schenk, Robert Feller, Willi Wirth und Peter Moor (alle Eisstockclub Solothurn Sunny Boys), Dédée Weyermann-Rothen und Ursula Rubi (Eisstockclub Solothurn Lions); Judo: Daniel Pérez (Judo Ju-Jitsu Club Solothurn); Kajak/Kanu: Melanie Mathys, Chantal Abgottspon, Kristin Amstutz Schläppi, Reto Schläppi, Mike Kurt, Nico Meier, Robin Häfeli, Julius Oswald, Leano Meier, Yannick Zimmermann, Evelyn Merklin, Joel Ryf und Johannes König (alle Solothurner Kajakfahrer); Mountainbike: Nik Burki, Anina Schneitter, Yanick Binz, Luca Nascarella, Anastasia Roth, Chloé Tschumi, Lynn Tschumi und Fabian Bloch (alle Mauna Loa Bikers); Pistolenschiessen: Philipp Kohler und Roland Wicki (Stadtschützen Solothurn); Schach: Melissa Ortegon und Jill Hofer (Schachclub Solothurn); Schwimmen: Sarah Zurfluh, Janis Schott, Valeria Lavieri, Nuria Sachhetti und Julja Bader (alle SwimRegio Solothurn); Synchronschwimmen: Salome Braun, Livia Fäh, Flavia Rumasuglia, Manuela Rihm, Elena Frei, Annika Dunkel, Christine Fluri und Lea Kreis (alle Schwimmclub Solothurn); Tanzen: Sonja Emch und Francesco Secchi (Rock’n’Club Pink Cadillac), Chiara Tschanz, Sofie Wettstein und das Team Le Ragazze (Accademia Balladyum); Tontaubenschiessen: Christine Marti und Jörn Uebelhart (Jagdschützen Solothurn); Triathlon: David Bill und Lisa Berger (Triathlonclub Solothurn), Vereinsturnen: Aktivriege TV Kaufleute Solothurn. (egs)

Es gäbe mehr abzuholen

Stadtpräsident Kurt Fluri wand in seine Gratulation an die erfolgreichen Aktiven und ihren Trainerstab einmal mehr ein Resümee über das sportliche Engagement der Stadt. Er informierte über die seit 2013 wesentlich ausgebaute Jugendsportförderung. Offenbar noch zu wenig bekannt sei die anlassbezogene Sportförderung, für die lediglich 14 000 bis 15 000 Franken anbegehrt worden seien.

Offenbar «den Braten gerochen» haben die Vereine beim Förderungsprogramm für alle Aktiven bis 20-jährig, die in Solothurn wohnen und mit je 100 Franken dotiert sind: Vom 100 000-Franken-Budget wurden 2013 nur gerade 54 000, im letzten Jahr dagegen 63 700 Franken abgeschöpft. Das gleichhohe Budget für die 75-Prozent-Abgeltung von J+S-Kursen wurde im Vorjahr «erfreulicherweise» mit 70 000 Franken beansprucht – noch 2013 waren es lediglich 37 000 Franken gewesen.

Im vergangenen Jahr «hat die Stadt 2,8 Mio. Franken für den Sport ausgegeben, das entspricht 3 Steuerprozenten», rechnete Fluri vor – von den 557 000 Franken Einnahmen stammen 347 000 aus dem Badi-Betrieb, der jedoch wegen der letztjährigen schlechten Saison 100 000 Franken weniger abgeworfen hat als sonst. Auch erinnerte der Stadtpräsident daran, dass seit Jahresbeginn mit dem Turnhallenneubau im Hermesbühl nur noch ein Hallenbad – dasjenige in der Pädagogischen Hochschule – zur Verfügung stehe. «Zwei Bäder können wir uns einfach nicht leisten.»

Mit einer launigen, manchmal auch gereimten Gratulationsrede überbrachte Landammann Roland Heim die Grüsse der Regierung und speziell des «Sportministers» Remo Ankli.