Solothurn

Aufbau fürs Winter-Wunderland hat begonnen

Am 1. Dezember startet unter Federführung des Beachstyle-Teams das Winter-Wunderland auf dem Dornacherplatz. Die Vorbereitungen laufen.

Andreas Kaufmann
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Mit dem «Wilden Bock» ziert seit Freitag ein Chalet den Dornacherplatz.

Mit dem «Wilden Bock» ziert seit Freitag ein Chalet den Dornacherplatz.

Andreas Kaufmann

Jumbo Monopoli schreitet mit dem Meterstab den eingezäunten Dornacherplatz ab. «Alles wird kompakt angeordnet sein, obwohl der Platz ja geräumig ist», sinniert er und spricht auf das Winterdörfli an, das hier bis Freitag, 1. Dezember, aus dem Boden wachsen soll und den ganzen Dezember lang die Vorstadt durch festliches Ambiente und ein Rahmenprogramm zieren soll.

So soll das Winter-Wunderland Solothurn aussehen. Winter-Wunderland Solothurn 2017 unter der Federführung von Beach Style auf dem Dornacherplatz mit Eisbahn und Gastro-Chalets

So soll das Winter-Wunderland Solothurn aussehen. Winter-Wunderland Solothurn 2017 unter der Federführung von Beach Style auf dem Dornacherplatz mit Eisbahn und Gastro-Chalets

zvg

Die Sache mit dem Wachsen ist im «Winter-Wunderland» – denn so nennt sich das Projekt – auch nicht bloss sinnbildlich gemeint: Am Freitag wurde mittels aufwendiger hydraulischer Technik ein mobiles Chalet namens «Wilder Bock» zum «Zweistöcker» aufgetürmt. Zwei 30-Tonnen-Lastwagen hatten das Chalet in kompakter Form herangekarrt, ein weiterer die Inneneinrichtung.

Die Herausforderung der Hydraulik: Das Chalet muss bei einem nur scheinbar ebenen Boden «im Blei sein». So erklärt es Dieter Aeschbach, der nach einer Inspiration am Londoner «Winter-Wonderland» das Hüttenfeeling als Geschäftsidee auch in der ganzen Schweiz erfolgreich vermarktet. Wie jetzt in Solothurn. Am Dienstag folgt mit dem «Hüttensepp» das zweite Kabäuschen.

Eisbahn in der Vorstadt

Bereits Gestalt angenommen hat auch die Plattform für eine geplante Eislauf-Fläche: 13 Meter auf 15 Meter, rechnet Monopoli vor, der hier zusammen mit Frizz von Burg, Pippo Palermo, Jonas Oesch und Matthias Roth das organisatorische Ruder in der Hand hält. Viele weitere helfende Hände gehören ebenfalls dazu: «Bis zum Start werden hier zehn Leute rund um die Uhr beschäftigt sein», sagt Monopoli.

Ab Montag folgt der nötige Belag – also Wasser: Drei Tage wird es dauern, bis eine befahrbare Eisschicht von zehn Zentimetern «heranwächst». Dazu nötig ist auch ein Kühlaggregat für allfällige wärmere Wintertage: «Ein beachtliches Möbel», sagt Monopoli, der minuziös abmisst, wo dieses hinkommen soll. Gleich nebenan wird auch der zur Winterbar umfunktionierte Ratrac entsprechende Beachtung finden.

Was ebenso folgt: ein stattliches Eingangstor. Denn auch wenn der Eintritt fürs Winter-Wunderland frei ist, sind die Organisatoren aus sicherheitstechnischen Gründen auf eine Einlasskontrolle bedacht. Bis zum 1. Dezember folgt dann der dekorative Feinschliff für den «Wundermonat»: Requisiten, Tannenbäume, Baumschmuck und natürlich eine angemessene weihnächtliche Beleuchtung fürs «Winter-Wunderland».

Geöffnet sein wird das Winter-Wunderland im ganzen Monat Dezember jeweils mittwochs bis freitags von 16 bis 0.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 0.30 Uhr. Weitere Infos: www.winterwunderland.ch