Solothurn

Baubewilligung für die Liegenschaft «Rosengarten» liegt vor —jetzt wird gebaut

Im Oktober geht es los: Dann beginnen die Umbau- und Sanierungsarbeiten in der Liegenschaft Rosengarten in der Solothurner Vorstadt. Dorthin will das kantonale Departement für Bildung und Kultur umziehen. Schon seit Jahren. Nun liegt die Baubewilligung vor.

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Hier sieht man die Liegenschaft «Rosengarten» in Solothurn. (Archivbild)

Hier sieht man die Liegenschaft «Rosengarten» in Solothurn. (Archivbild)

Alexandra Just

Verschiedene Arbeiten wurden im Sommer öffentlich ausgeschrieben und sind mittlerweile vergeben worden. Die Arbeiten dauern «voraussichtlich bis Herbst 2022», heisst es in einer Mitteilung der Solothurner Staatskanzlei. «Schwerpunkte des Umbaus bilden die energetische Sanierung der Gebäudehülle, der Ersatz der haustechnischen Anlagen und der zeitgemässe Ausbau der Büroräumlichkeiten.»

Danach sollen rund 110 Mitarbeitende des Departements für Bildung und Kultur dort einziehen: das Amt für Berufsbildung, das Amt für Mittel- und Hochschulen, das Volksschulamt, das Amt für Kultur und Sport sowie der Stab des Departements. Deren heutige Arbeitsplätze sind in verschiedenen, auch angemieteten Räumlichkeiten untergebracht.

Deshalb hatte der Kantonsrat bereits 2012 dem Kauf der Liegenschaft zugestimmt; Ziel war schon länger, die verschiedenen Abteilungen unter ein Dach zu bringen. Bekanntlich gab es dann starke Verzögerungen. Der damalige Beschluss des Kantonsrats über den Kredit von 14,9 Millionen Franken für das Projekt wurde vor Bundesgericht gezogen. Strittig war, ob das Volk nicht hätte darüber abstimmen müssen. Das Bundesgericht wies die Beschwerde ab; der Kanton entschied sich für eine Neuauflage. Der Kantonsrat entschied 2018 erneut und unterstellte den Beschluss dem fakultativen Referendum, welches nicht ergriffen wurde. Das Projekt konnte weitergehen – und jetzt wird gebaut. (szr)