Bachelorette

«Du meinst es nicht ehrlich!»: In dieser Folge heisst es alle gegen den Solothurner Robert

Der 24-jährige Robert erhält die letzte Chance, sich vor Bachelorette Chanelle Wyrsch zu beweisen. Für die Konkurrenten ist klar: Der Solothurner spielt ihr nur etwas vor und muss nach Hause.

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Mattia und Robert hatten beide von Bachelorette Chanelle eine schwarze Rose erhalten. Die anderen Kandidaten sollen Stellung beziehen. Es heisst: 3 für Mattia, 2 Enthaltungen.
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Folge 5, die Bachelorette mit Robert
Die schwarze Rose bedeutet die letzte Chance. Einer der beiden muss noch heute in die Schweiz zurückfliegen.
Währenddessen in der Villa: Fabio und Giovanni packen Roberts Koffer.
Vor Chanelles Entscheidung, übergibt ihr der Solothurn noch ein Foto, das er in der 1.Folge geschossen hatte.
Chanelle entscheidet, dass Robert bleiben darf.
Es kommt zur Umarmung.
Eine weitere Nacht der Rosen kommt.
Robert erhält eine rote Rose und darf bleiben.

Mattia und Robert hatten beide von Bachelorette Chanelle eine schwarze Rose erhalten. Die anderen Kandidaten sollen Stellung beziehen. Es heisst: 3 für Mattia, 2 Enthaltungen.

3+

In der letzten Folge von «Die Bachelorette» auf «3+» überreichte die 23-jährige Schlagersängerin Chanelle Robert und Mattia eine schwarze Rose. Damit haben die beiden zwar ein Date, aber auch die letzte Chance erhalten. Es ist klar: Chanelle wird einen der Männer direkt nach Hause schicken.

Doch bis zu diesem entscheidenden Gespräch gibts genug Zeit für die anderen Kandidaten, schwere Vorwürfe gegen den Solothurner zu erheben. Patric Haziri, der im letzten Jahr als «Bachelor» seine Herzdame suchte, hat von Chanelle den Auftrag gefasst, die Jungs auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach einem Test von Fitness und Köpfchen gehts in die Gesprächsrunde. Dabei sind natürlich die beiden schwarzen Rosen ein Thema.

Er freue sich sehr, die schwarze Rose und damit endlich ein Date erhalten zu haben, erklärt Robert. «Ich muss sie packen und ihr zeigen, was ich drauf habe.» Die Kritik folgt auf dem Fusse: «Du bist nicht für sie hier», meint Fabio (32). Vielleicht sei Robert vielmehr wegen der Ferien oder zusätzlichen Followern auf seinen Social Media-Plattformen in Thailand. Fabio spricht damit indirekt ein Gespräch in der zweiten Folge an. Damals durften Robert, Fabio und Daniele mit Chanelle frühstücken. Dabei gab sich der Solothurner überlegen. Im Kopf sei er viel weiter als alle anderen Kandidaten, meinte er damals. Diese Aussage blieb hängen – und sie wird auch von den anderen Männern nicht gut aufgenommen.

Konkurrenten können Robert nicht richtig einschätzen

Der Solothurner, der sich selbst stets als starker Konkurrent bezeichnete, bleibt gelassen. Jeder Kandidat habe seine eigene Art. «Und wenn dir meine nicht gefällt, dann ist das dein Problem.» Er sei wirklich für die Bachelorette da, wird er später betont in die Kamera sagen. Ihm sei es egal, was die anderen denken würden.

Die fünf Kandidaten in der Runde sollen sich entweder hinter Mattia oder Robert stellen. So sollen sie ausdrücken, wer es verdienen würde, eine Runde weiterzukommen. Das Verdikt ist klar. Drei Kumpel-Stimmen gehen an Mattia, zwei enthalten sich. Robert geht leer aus. Dieser hätte das nicht so deutlich erwartet.

Auch in Patrics zweiter Gesprächsrunde mit dem Rest kommt der 24-jährige gelernte Hochbauzeichner nicht gut weg. «Mattia ist real, keiner kann Robert richtig einschätzen», sagt ein Konkurrent. Wenn Robert bleibe, dann nur, weil er ein Schauspieler sei.

Theater? Oder doch nicht?

Jetzt wollen wir aber wissen: Wie entscheidet sich Chanelle? Schickt sie Robert nach Hause? Dieser gibt sich noch nicht geschlagen. Er sei selbstsicher, eine Persönlichkeit. Mit dem lang ersehnten Einzeldate wirds aber auch mit der schwarzen Rose nichts. «Es ist zwar eine letzte Chance, aber ich bin glücklich, dass ich dir wenigstens so zeigen kann, wie und wer ich bin.» Diese Einstellung gefällt der Bachelorette.

Hier wittert Mattia seine Chance. Er spricht Robert auf das Gespräch mit Patric Haziri und den Grund seiner Teilnahme an. Da will Chanelle natürlich mehr wissen. Ist ja logisch. Robert meine es nicht ehrlich. Er verhalte sich auch anders, erklärt Mattia. «In deiner Gegenwart tritt er viel theatralischer auf. Er übertreibt. Bei uns ist er verschlossener.»

Robert betont auch in ihrer Gegenwart, dass er «hauptsächlich für sie» da sei. Die Sozialen Medien seien eine Nebensache. Das mache er halt gerne. Er sei sonst ein bodenständiger und familiärer Mensch. An Chanelle interessiere ihn ihre Art. Sie sehe «top» aus, aber das Aussehen sei nicht das Wichtigste. Er müsse eine Frau charakterlich kennenlernen. «Robert ist sehr souverän und spricht vom Herzen aus», lautet ihr Fazit. Bevor sie sich entscheidet, hat Robert noch eine Überraschung für sie. Er übergibt ihr ein Foto, das er selbst beim Speeddating in der ersten Folge geschossen hat.

Beim Speeddate mit Chanelle rief Robert zum Fotoshooting.

Beim Speeddate mit Chanelle rief Robert zum Fotoshooting.

Nun geht es aber endlich um die Wurst. Wer fliegt? «Du, Mattia», verkündet Chanelle. Sie habe momentan einen bisschen besseren Draht zu Robert. Dieser wolle sie wirklich kennenlernen, habe sie das Gefühl. Den Solothurner freut das natürlich riesig. «Endlich hat sie gesehen, was in meinem Herz steckt.»

Dass er nun bleiben dürfe, heisse aber nicht, dass er locker lassen dürfe, betont Chanelle. «Du musst Vollgas geben, sonst wird es eng.» Der Solothurner sagt Danke und bittet um eine Umarmung. Die bekommt er.

Koffer schon gepackt

Was er da noch nicht weiss: Zwei Konkurrenten in der Villa haben derweil schon seinen Koffer gepackt, damit «der Schauspieler» das nicht noch selber machen muss. So überzeugt sind sie, dass Robert gehen muss. Doch sie liegen falsch. «Ihr dürft ukrainisches Blut einfach nicht unterschätzen», meint er bei seiner Rückkehr. Dass sein Koffer schon gepackt daneben steht, nimmt er mit Humor. «Der kann gepackt bleiben, bis ich mit Chanelle zusammen in die Schweiz fliege.» Er stinke ja sowieso, entgegnet Giovanni – «nach Schauspiel». Dann passe er ja zu Schlagersängerin Chanelle, kontert Robert. Das Ping-Pong-Spiel geht über mehrere Runden so weiter – bis Robert sich dann zum Duschen verabschiedet. Da wird der Koffer also doch wieder ausgepackt.

Zu den Vorwürfen der Jungs sagt Robert im Nachhinein: «Die Vorwürfe habe ich ehrlich gesagt gar nicht ernst genommen. Mein Ziel war es, sie mit den blöden Sprüche aus dem Konzept zu bringen. Sie sollten sich auf mich und nicht auf Chanelle konzentrieren.» Sein Fazit: «Das hat funktioniert.»

Einer fliegt hochkant aus der Sendung

Robert steht aber nicht als Einziger auf dem Kieker der anderen Kandidaten. Am liebsten würden diese nämlich auch den fitten Jamy nach Hause schicken. Vor der fünften Nacht der Rosen wird ein Skandal enthüllt. Chanelle bekommt ein Video zu sehen, in dem Jamy in der Villa mit einer anderen Frau zur Sache geht. Die Bachelorette, die noch am Abend zuvor mit ihm herumknutschte, fackelt nicht lange und schickt Jamy nach Hause.

Und was ist mit Robert? Der hat zwar die schwarze Rose «überlebt», muss nun aber um die rote Rose bangen. Wieso die anderen Jungs sie vor ihm warnen würden, will Chanelle vom Solothurner wissen. «Aus Angst und Eifersucht», entgegnet dieser. Welches dieser Sachen es sei, könne er ihr nicht sagen. Chanelle hört auf die Stimme ihres Herzens – und lässt den 24-Jährigen eine Runde weiter. (ldu)

Hinweis: «Die Bachelorette», montags, 20.15 Uhr auf dem Sender 3+