Verenaschlucht

Nach Drohungen: Einsiedlerin wird von Securitas bewacht

Einbruch, Drohungen und tote Mäuse: Unbekannte machen Schwester Benedikta das Leben in der Verenaschlucht schwer. Jetzt bieten Sicherheitsleute gratis ihren Schutz an.

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Seltsames geht in diesem Herbst vor in der Verenaschlucht. Einsiedlerin Schwester Benedikta findet tote Mäuse vor ihrem Haus, Unbekannte verschaffen sich nachts Zugang zu der Kapelle und drohen damit, Feuer zu legen (wir berichteten).

Neben der kürzlich installierten Alarmanlage erhält die Schwester nun auch Schutz von der Securitas: Kostenlos wollen die Sicherheitsleute künftig auch in der Verenaschlucht patrouillieren.

«Das ist für mich ein Geschenk»

«Wir gehen in der Umgebung noch andere Orte ab und würden einen Abstecher zu der Einsiedlerin machen, um auch dort zum Rechten zu schauen», sagt Leo Locher, Verantwortlicher der Securitas Aargau und Solothurn, gegenüber Tele M1.

Schwester Benedikta freuts: «Das ist für mich ein Geschenk», sagt sie. Weil sie sich bedroht fühlte, musste sie im Oktober gar für einige Wochen aus ihrer Einsiedelei ausziehen. Nun wohnt sie wieder in der Verenaschlucht. (smo)