Aedermannsdorf
Halbstarke Piraten mit Jö-Effekt auf hoher See

Die Primarschüler und Kindergärtner aus Aedermannsdorf verzauberten mit der Musical-Aufführung «Das geheime Leben der Piraten» die Eltern. Am Mittwoch führen sie das Musical zum zweiten Mal auf.

Drucken
Teilen
Die Primarschüler als Piraten und die Kindergärtner als Zwerge beim Musical.

Die Primarschüler als Piraten und die Kindergärtner als Zwerge beim Musical.

Zur Verfügung gestellt

In diesem Jahr kommen die Eltern wieder in den Genuss einer Schulaufführung: Die Primarschule führte vorgestern und am Mittwoch um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle das Musical «Das geheime Leben der Piraten» auf.

Gefährliche, aber gelangweilte Piraten entdecken eine geheime Flaschenpost im Meer. Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Schatzsuche, welche immer wieder zu neuen Rätseln führt. Auf der Reise kommen immer mehr Geheimnisse der starken Männer ans Tageslicht. So hat der Kapitän grosse Angst vor Dunkelheit, Haihappen-Joe würde sein Tanztalent lieber etwas mehr ausleben, hat aber Angst davor, ausgelacht zu werden, und der alte Spanier trägt seine Augenklappe auch nur, um gefährlicher auszusehen, und wäre lieber Verkäufer geworden.

Kurzauftritt von Kindergarten

Nach einigen Hindernissen kommen die Piraten tatsächlich an ihr vermeintliches Ziel und finden in einer Höhle eine Schatztruhe. Zum Vorschein kommen aber nicht Ehre und Reichtum, sondern zwei weise Zwerge, welche die Piraten und ihre Geheimnisse schon längst durchschaut hatten. Ganz plötzlich tauchen aus der Höhle noch viel mehr Zwerge auf und vollführen einen Tanz. Diese von den Kindergärtnern aufgeführte Choreografie mit ganz viel Jö-Effekt wurde von Lehrerin Doris Plüss extra aufgesetzt und einstudiert.

Das Musical selbst ist ein Stück aus Deutschland. Die 5. und 6.-Klässler bilden vor der Bühne in einem Schiff den Chor. Sie studierten mit ihrem Klassenlehrer Bruno Born rund 13 Lieder in Schriftsprache ein. Diese sind teils zweistimmig und mit Tangorhythmen recht anspruchsvoll, aber so rein und klar vorgetragen, dass man selbst den Text noch gut versteht. Die Sprechrollen übernimmt die 2. und 3. Klasse unter der Leitung von Simone Stalder und Monika Eggenschwiler. Den ganzen Text dafür hat Regisseur Bruno Born auf Dialekt umgeschrieben. Die Kinder sprechen so laut und deutlich, dass auch im hinteren Teil der Halle alles gut verständlich ist. (RFA)

Aktuelle Nachrichten