Gänsbrunnen/ Welschenrohr

Nach Fusion liegt erstmalig das gemeinsame Budget vor

Das erste Budget der Kirchgemeinde Welschenrohr-Gänsbrunnen schliesst mit einem Defizit.

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Erstmals hat die Kirchgemeinde Welschenrohr-Gänsbrunnen ein gemeinsames Budget.

Erstmals hat die Kirchgemeinde Welschenrohr-Gänsbrunnen ein gemeinsames Budget.

Erwin von Arb

Wie Kirchgemeindepräsident Robert Vogt den rund ein Dutzend Stimmberechtigten erklärte an der Kirchgemeindeversammlung, liegt erstmals ein Voranschlag der fusionierten Kirchgemeinden Welschenrohr und Gänsbrunnen vor. Die finanziellen Auswirkungen der Fusion wurden anschliessend von Finanzverwalter Markus Allemann ausführlich erläutert.

Die laufende Rechnung schliesst mit einem Aufwand von 487'491 Franken und einem Ertrag von 456 280 Franken und somit einem Aufwandüberschuss von 31'211 Franken ab. Die ordentlichen Abschreibungen belaufen sich auf 82'770 Franken und die Verzinsung der Schulden beträgt 91 000 Franken. Die Nettoinvestitionen sollen 19'000 Franken ausmachen. Im Weiteren beantragte der Kirchgemeinderat, den Steuerfuss bei 25 Prozent der einfachen Staatssteuer zu belassen.

Mit der Vorentlastung der Synode sinkt die effektive Belastung auf 21 Prozent. Der Voranschlag wurde in der Folge einstimmig genehmigt. Nachdem bereits die Läutmaschinen zweier Kirchenglocken saniert wurden, gilt es nun, auch die Läutmaschinen der restlichen drei Glocken in Ordnung zu bringen.

Ein entsprechender Kredit von 14'000 Franken wurde einstimmig gutgeheissen. Angenommen wurde auch ein Kredit von 5000 Franken bezüglich des Heizungsanschlusses des Pfarreiheims beim Wärmeverbund. Der bestehende Aussentank muss ausser Betrieb genommen werden.

Fusion verlangt nach neuen Reglementen

Die Fusion der beiden Kirchgemeinden bringt es mit sich, dass verschiedene Reglemente angepasst werden müssen, wie Robert Vogt erläuterte. Der Kirchgemeinderat bemühe sich, die neuen Reglemente an der Rechnungsgemeinde 2017 den Stimmberechtigten zu unterbreiten.

Im Weiteren teilt er mit, dass der Umbau des Pfarrhauses in zwei Wohnungen im Herbst abgeschlossen sein wird und diese dann nach der Ausschreibung bezogen werden können. (ASW)