Eine Vakanz

Zwei Gemeinderätinnen auf einmal treten in Matzendorf zurück

Auf Sandra Braam wird bei der CVP Andreas Flury folgen; bei der FDP ist die Nachfolge von Pamela Rastorfer noch offen.

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Ein Gemeinderatsamt ist noch vakant.

Ein Gemeinderatsamt ist noch vakant.

Bruno Kissling

Die beiden Gemeinderätinnen, Sandra Braam (Ressort Umwelt, CVP) und Pamela Rastorfer (Ressort Bildung, FDP), haben ihre Demission eingereicht, wie die Gemeinde mitteilt. Rastorfer wird zudem auch als Präsidentin der Fachkommission Bildung zurücktreten. Die Demissionen wurden durch den Gemeinderat einstimmig angenommen. Für Sandra Braam konnte die CVP in Andreas Flury bereits einen Ersatz finden. Flury soll an der kommenden Gemeinderatssitzung vom 10. März durch den Gemeindepräsidenten vereidigt werden. Für Rastorfer wird noch je ein Ersatz für den Gemeinderat und für das Präsidium der Bildungskommission gesucht.

Gemeinderat Michael Meister, Ressortleiter Werk- und Wasserkommission, erläuterte anhand eines Planes die Massnahmen bei der geplanten Sanierung der Dünnernufer. Zudem ist es Meister ein Anliegen, die vier Pächter über die vorgesehenen Sanierungsarbeiten zu informieren und die Pächter einzubeziehen. Michael Meister betonte nochmals, dass eine Renaturierung der Dünnern leider nicht möglich sei (wir berichteten). Die budgetierten Kosten können eingehalten werden. Weiter orientierte Meister anhand einer Karte, auf der alle Hydranten im Dorf eingezeichnet und nach deren Zustand gekennzeichnet sind, dass eine Kontrolle durch die Firma von Roll anstehe. Meister will die Sanierung innerhalb von drei Jahren durchführen lassen. Somit wird das Unterhaltsbudget 2020 mit 11000 Franken belastet. Dabei sollen die Gebiete mit stark beschädigten Hydranten vorgezogen werden. Der Gemeinderat hat diesem Vorgehen einstimmig zugestimmt.

Damit Papier- und Portokosten eingespart werden können, hat der Gemeindeschreiber eine elektronische Datenablage evaluiert, welche die Sicherheits- und Datenschutzanforderungen erfüllt. Für diese Datenablage entstehen einmalige Kosten von 2000 Franken. Der Gemeinderat wird als Erstes mit diesem System arbeiten und testen, danach sollen es auch die Kommissionen übernehmen. Diesem Vorgehen und den Kosten hat der Rat einstimmig zugestimmt.

Die verschiedenen Behälter des Entsorgungsplatzes sollen beschriftet werden. Die Umweltschutzkommission hat sich für eine Variante geeinigt. Die Kosten dafür betragen rund 600 Franken, was im Budget liegt. Der Gemeinderat bewilligte auch diesen Antrag einstimmig.
Der Werkhofleiter wird bis Ende April 2020 eine Inventarliste des Turnmaterials erstellen. Ende Jahr soll diese Liste nachgeführt werden. Ein bis anhin noch nicht bestimmter Verteilschlüssel mit allen Turnhallennutzern soll dann die Anschaffungskosten regeln. Bevor dieser Verteilschlüssel aber diskutiert werden kann, müssen Zahlen und Fakten bekannt sein. (mgt)