Musikwettbewerb

Als Preis winkte ein Auftritt in der Tonhalle

Die Lommiswiler Pianistin Maki Wiederkehr ist in der renommierten Zürcher Tonhalle aufgetreten. Diesen Auftritt ermöglichte ihr der Rahn Musikpreis.

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Maky Wiederkehr (in der Mitte stehend) am Konzert in der Tonhalle

Maky Wiederkehr (in der Mitte stehend) am Konzert in der Tonhalle

zvg

Die 25-jährige Solothurner Pianistin Maki Wiederkehr hat im Januar in Zürich den Final des Rahn Musikpreises für sich entschieden (wir berichteten). Ex aequo bekam auch die 24-jährige Japanerin Asaki Ino einen ersten Preis.

Beide Gewinnerinnen erhalten je 12'000 Franken und einen Auftritt in der renommierten Zürcher Tonhalle. Dieser Auftritt fand am 18. Mai statt. Mit grosser Virtuosität überraschte Maki Wiederkehr mit dem Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur Op. 58 von Ludwig van Beethoven.Sie wurde begleitet von der Kammerphilharmonie Graubünden unter Bruno Aprea.

Musikwettbewerb alle zwei Jahre

Der Musikpreis der Familie Rahn wurde 1976 zur Förderung von Studierenden an schweizerischen Musikhochschulen und Konservatorien ins Leben gerufen. Dieser Wettbewerb wird alle zwei Jahre alternierend für Streichinstrumente und Klavier ausgeschrieben und vom Rahn Kulturfonds durchgeführt. Die Preisträger erhalten neben finanzieller Unterstützung Gelegenheit zu einem solistischen Auftritt in der Tonhalle Zürich.

Zudem werden ihnen durch den Rahn Kulturfonds laufend weitere Konzertauftritte vermittelt und zusätzlich wird eine CD-Aufnahme finanziert. Beim Wettbewerb 2012 nahmen 25 Studenten und Studentinnen aus dem In- und Ausland teil. Neben vier Schweizerinnen waren hauptsächlich Teilnehmer aus Japan, Russland und der Ukraine vertreten. Sechs Studenten qualifizierten sich nach strengen Entscheiden des fünfköpfigen Juryensembles für die Endrunde. (at/as)