Selzach

Das Rennen um Viktor Stüdelis Nachfolge geht los

Selzachs Gemeindepräsident Viktor Stüdeli wird sein Amt auf die nächste Amstperiode abgeben. Für seine Nachfolge steht bereits eine Kandidatin in den Startlöchern: Silvia Spycher (FDP).

Rahel Meier
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Viktor Stüdeli. mt

Viktor Stüdeli. mt

Die FDP Selzach hat mit Christoph Scholl einen Kandidaten für das Kantonsparlament nominiert. Gleichzeitig hat die FDP auch bekannt gegeben, dass sie mit Silvia Spycher als Kandidatin für das Gemeindepräsidium antreten wird. Max Heimgartner soll das Vizepräsidium behalten.

Silvia Spycher

Silvia Spycher

AZ

Christoph Scholl ist Gemeinderat und Präsident der Finanzkommission Selzach sowie Ortsparteipräsident der FDP Selzach und Präsident der Genossenschaft Wohnen im Alter Selzach. Silvia Spycher ist seit mehreren Jahren Gemeinderätin und Mitglied der Umweltkommission Selzach sowie Vorstandsmitglied des Schulkreises BeLoSe (Bellach-Lommiswil-Selzach) und Fraktionschefin der FDP-Fraktion im Gemeinderat. Max Heimgartner ist Gemeinderat und bisheriger Vize-Gemeindepräsident der Einwohnergemeinde Selzach.

24 Jahre sind genug

Der heutige Gemeindepräsident Viktor Stüdeli hat - von der Öffentlichkeit fast unbemerkt - schon vor einem Jahr im Gemeinderat erklärt, dass er in der nächsten Amtsperiode nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Stüdeli wurde vor 24 Jahren als Gemeindepräsident gewählt. Seine Wahl damals ging nicht ohne Konflikte innerhalb seiner eigenen Partei, der CVP, vor sich. Stüdeli wurde nämlich als Gemeindepräsident gewählt, obwohl er die Wahl in den Gemeinderat nicht geschafft hatte. Sein Gegenkandidat räumte dann den Gemeinderatssessel für ihn. Seither war die Wiederwahl Stüdelis immer unbestritten. Auch die Kampfwahl gegen Peter Brudermann konnte er vor drei Jahren klar für sich entscheiden.

Stüdeli wird im Februar 2014 64 Jahre alt. «Nach unserer Dienst- und Gehaltsordnung kann ich mich auf diesen Zeitpunkt hin pensionieren lassen.» Die neue Gemeindepräsidentin oder der neue Gemeindepräsident wird - sofern dies im ersten Wahlgang geschieht - im Juni gewählt. «Die Idee ist die, dass ich noch bis Ende Januar für die Gemeinde arbeiten werde», erklärt Stüdeli. So könne er seine Nachfolge einarbeiten und alle Geschäfte Stück um Stück abgeben.
Mit der Nomination der FDP ist das Rennen um das Gemeindepräsidium, das in Selzach in einem 50-Prozent-Pensum ausgeübt wird, nun eröffnet.