Mariastein

Es gibt keine öffentlichen Gottesdienste mehr — die Klosterpforten bleiben aber weiterhin geöffnet

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Es werden keine öffentlichen Gottesdienste mehr im Kloster Mariastein abgehalten. (Archivbild)

Es werden keine öffentlichen Gottesdienste mehr im Kloster Mariastein abgehalten. (Archivbild)

Roland Schmid

Aufgrund der Obergrenze von 30 Gläubigen pro Gottesdienst gibt es am Wallfahrtsort Mariastein auf absehbare Zeit keine öffentlichen Gottesdienste mehr. «Es war ein Abwägen, wie wir das praktikabel umsetzen können. Wir haben im Sommer die Erfahrung gemacht, dass es äusserst unangenehm und stossend ist, Leute abzuweisen», sagt Abt Peter von Sury.

Der Entscheid sei «sehr schmerzhaft, aber von allen schlechten Lösungen ist es die beste», so der Abt. Die Klosterpforten bleiben aber weiterhin geöffnet. Gläubige können nach wie vor in der Basilika beten und auch an den Chorgebeten der Mönche teilnehmen. Kontrolleure, die am Portal stehen und die Besucher zählen, werde es aber nicht geben. «Die Leute können selber zählen. Wir halten die Regeln ein, setzen sie aber nicht durch. Dafür gibt es die Polizei», sagt der Abt. (szr)