Subingen

Weiteres Wachstum der Gemeinde ist erwünscht, aber im Mass

Die Mitwirkung für das räumliche Leitbild wurde mit einer Informationsveranstaltung gestartet. Dass Subingen weiter wächst, sei erwünscht. Dabei sollten aber die Siedlungsgrenzen nicht verändert werden. Fragen gab es kaum.

Rahel Meier
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Subingen hat ein Hallenbad
21 Bilder
Niedermattbach, Erholungsraum für die Bevölkerung
Sieben Landwirtschaftsbetriebe sind ausgesiedelt
Mitten im Zentrum, das Restaurant Kreuz
In den letzten Jahren wurden viele Einfamilienhäuser gebaut
Geschützte Hochstudhäuser im Unterdorf
Die Velobrücke über die Oesch
Die Schützen haben ebenfalls einen Platz in der Gemeinde
Ein Bauernbetrieb ist noch mitten im Dorf und soll dort auch bleiben können
Die Neubaustrecke der Bahn 2000 und der stillgelegte Bahnhof
Die Turnhalle ist neu saniert
Die Gemeindeverwaltung, mit Post und Bank im Zentrum Subingens
Die Landwirtschaftszone rund um das Schlössli soll erhalten bleiben
Die katholische Kirche
Die Dorfeinfahrt von Etziken her
Der Verenamööslibach, Beispiel für eine Renaturierung
Räumliches Leitbild Subingen
Der Jugendraum
Das Industriegebiet Fadacker
Das alte Schulhaus
Auf den Gemeindestrassen ist Tempo 30

Subingen hat ein Hallenbad

Isabel Mäder

Die Subinger scheinen zufrieden mit ihrem Dorf und dessen Entwicklung zu sein. An der ersten Informationsveranstaltung zum räumlichen Leitbild erschienen nur wenig Interessierte. Michael Kummli (Ressortverantwortlicher Gemeinderat FDP) machte nochmals deutlich, dass das räumliche Leitbild eine Vision für die Entwicklung der Gemeinde sei.

Damit würden nicht Details geregelt, sondern der Raum als solcher. «Die beiden wichtigsten Themen im Leitbild sind das weitere Wachstum der Gemeinde und damit verbunden die künftige Nutzung des Bodens», so Kummli. Wer Ideen einbringen wolle, müsse dies jetzt tun. An der Gemeindeversammlung im Dezember könne das Leitbild nur noch als Ganzes angenommen oder abgelehnt werden.

Tor zum äusseren Wasseramt

Präsentiert wurde die 44-seitige Broschüre von Uriel Kramer (W+H AG, Biberist). «Subingen definiert sich als Tor zum äusseren Wasseramt und möchte sich als dessen Zentrum positionieren», erklärte er. In den letzten 12 Jahren sei die Gemeinde stark gewachsen. Gebaut wurden vor allem Ein- und Doppeleinfamilienhäuser. «Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass ein weiteres Wachstum erwünscht ist.» Die Grenze liege bei einer Anzahl von 3500 bis 3700 Einwohnern. Diese Zahl stimme mit den vorhandenen Baulandreserven und den kantonalen Wachstumsprognosen überein. Die bestehenden Siedlungsgrenzen sollen dabei nicht verändert werden.

Zweite Infoveranstaltung

Montag, 23. Oktober, 19 Uhr, Restaurant Bahnhof. Abgabe der Mitwirkungsantworten bis 2. November.

Zudem solle das Dorfbild, dort wo möglich und sinnvoll, geschützt werden. Wichtig sei, die Grünflächen innerhalb der Gemeinde zu erhalten. Die heutigen Landwirtschaftsbetriebe sollen bestehen bleiben, das Naherholungsgebiet ebenfalls. Kurz andiskutiert wurde der öffentliche Verkehr. Dort wird eine bessere Anbindung des Unterdorfes gewünscht.

Einer der Anwesenden wollte wissen, ob es nicht zu einer Explosion der Baulandpreise kommen könnte, wenn immer weniger Land zur Verfügung stehe. Diese Frage konnte nicht abschliessend beantwortet werden. Dies auch, weil das Bauland in den Händen von Privatleuten liegt und die Gemeinde nur wenig Druck ausüben kann.

Ein anderer fragte, ob es sinnvoll sei das ganze Unterdorf unter Schutz zu stellen. «Das Umbauen ist mit der Unterschutzstellung fast unmöglich», meinte er. Dies sei ein Thema, das später mit der Ortsplanung diskutiert werden müsse, erklärte Kramer.