Geredet, geworfen und am Ende geschnupft

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Die Komitee-Chefs im Schalander: Roland Fischer, Stephan A. Furrer, Marcel Manetsch, Mike Hauser und Bruno Spörri mit LFK-Vizepräsident Patrick Hauser als Braumeister (hinten). (Bild: Claudia Surek)

Die Komitee-Chefs im Schalander: Roland Fischer, Stephan A. Furrer, Marcel Manetsch, Mike Hauser und Bruno Spörri mit LFK-Vizepräsident Patrick Hauser als Braumeister (hinten). (Bild: Claudia Surek)

Immer am zweiten Montag im Januar treffen sich die Luzerner Zunftmeister und Gesellschaftspräsidenten sowie das Lozärner Fasnachtskomitee im Schalander der Brauerei Eichhof. Hier stellen sie sich einander vor, erzählen aus ihrer fasnächtlichen Laufbahn und geben Witziges zum Besten. Den Anfang machte dieses Jahr Toni Schneider, One-Trade-Key- Customers-Director von Heineken Switzerland. Als er nach der Begrüssung eine «Eichhof»-Flasche aus dem Jahr 1951 hervorholte, die bei einem Hausumbau gefunden worden war, erzählte er: «Als ich sie öffnete, erschien ein Geist. Ich hatte einen Wunsch bei ihm frei. So wünschte ich, dass die Luzerner Fasnacht die allerbeste Fasnacht auf der ganzen Welt sei.» Der Dominus der Fidelitas Lucernensis, Michael Mathis, offenbarte, dass er sich bei einer Fasnachtsdating-Seite angemeldet und seine Wünsche eingetragen habe. «Früher war alles besser», meinte Fritschivater Josef Kreyenbühl und erinnerte sich an die Zeit, als er im Määrt-Komitee des LKF aktiv war. «Damit die Frauen sicher sind, dass ihr Männer alle heute hier gewesen seid, gebe ich euch ein Fritschi-Guetzli mit», schloss Kreyenbühl. Verteilt haben das feine Anis-Gebäck sein Weibel Pascal Piffarretti und der Bannerherr der Zunft zu Safran, Christoph Aerne. Seinem Ruf als Konfetti-Shooter wurde Wey-Zunftmeister Andreas Arpagaus einmal mehr gerecht. Mit Weibel Michael Riedweg warf er rote Herzen, Papierfötzeli und Luftschlangen in alle Richtungen. Bernhard Matter, Präsident der Maskenliebhabergesellschaft der Stadt Luzern (MLG), hielt sich an die am Rednerpult verankerten Worte: «In der Kürze liegt die Würze.» Zu Wort kamen auch die einzelnen Komiteechefs Mike Hauser, Marcel Manetsch, Roland Fischer, Stephan A. Furrer, Bruno Spörri und LFK-Vizepräsident Patrick Hauser, der im Braumeister-Outfit den Abend moderierte.

Das traditionelle Gulasch aus dem Bierhumpen servierten Schalander-Küchenchef Lorenz Steiner und seine Crew. Gegen Ende des LFK-Empfangs schleppten Daniel Bucheli und Rino Chiappori, die zusammen mit Mäsi Kaufmann, Simon Haller und Bruno Kaiser als Ad-hoc-Formation für die musikalische Unterhaltung sorgten, eine Schnupfmaschine zu den Zunftmeistern und Gesellschaftspräsidenten.

Claudia Surek

Andreas Arpagaus und Michael Mathis beim genüsslichen Schnupfen. (Bild: Claudia Surek)

Andreas Arpagaus und Michael Mathis beim genüsslichen Schnupfen. (Bild: Claudia Surek)

Hielt eine feurige Rede: Fritschivater Josef Kreyenbühl. (Bild: Claudia Surek)

Hielt eine feurige Rede: Fritschivater Josef Kreyenbühl. (Bild: Claudia Surek)

Pascal Piffaretti und Christoph Aerne verteilten Fritschi-Guetzli. (Bild: Claudia Surek)

Pascal Piffaretti und Christoph Aerne verteilten Fritschi-Guetzli. (Bild: Claudia Surek)

Seine Schalander-Rede hielt er kurz und würzig: MLG-Präsident Bernhard Matter. (Bild: Claudia Surek)

Seine Schalander-Rede hielt er kurz und würzig: MLG-Präsident Bernhard Matter. (Bild: Claudia Surek)