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So halten Sie die Füsse warm

Wer kalte Füsse hat, wird eher krank. Der Grund: Die oberen Atemwege sind dann weniger gut durchblutet und so anfälliger für Infektionen. Die besten Tipps für warme Füsse. Und eine dringende Warnung.

Stella Cornelius-Koch und Andreas Krebs
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Nicht nur dicke Socken, auch Entspannung hält die Füsse warm.

Nicht nur dicke Socken, auch Entspannung hält die Füsse warm.

Wer öfter kalte Füsse hat, sollte etwas dagegen tun. Denn kalte Füsse erhöhen die Erkältungsgefahr. Der Grund: Frieren die Füsse, löst dies einen Reiz aus, der die Durchblutung der Atemschleimhaut drosselt. Schon eine Stunde kalte Füsse verringert die Durchblutung um knapp die Hälfte, sagen Experten. Das beeinträchtigt auch Zellen und Antikörper des Immunsystems, zudem können die Schleimhäute ihre Abwehrarbeit nicht mehr richtig leisten. Folglich haben Krankheitserreger leichtes Spiel.

Prinzipiell haben kalte Füsse stets die gleiche Ursache: eine schlechte Durchblutung. Denn das Blut transportiert die Wärme durch unseren Körper – und wenn in den Füssen nicht mehr genug Blut fliesst, dann werden sie eben kalt. Wobei Frauen häufiger unter kalten Füssen leiden als Männer. Der Grund ist nicht restlos geklärt. Man vermutet aber, dass es mit der geringeren Körper- und Muskelmasse zusammenhängt.

Das hilft bei kalten Füssen

Meist ist es einfach die Kälte des Bodens oder der Luft, die dafür sorgen, dass die Füsse auskühlen. Denn bei Kälte konzentriert sich der Körper darauf, die wichtigen Organe in der Körpermitte mit ausreichend Blut und Wärme zu versorgen. Deswegen werden die Extremitäten zuerst kalt: Die Durchblutung von Fingern und Händen, Zehen und Füssen wird heruntergefahren. Doch wie kann man seine Füsse trotz Eiseskälte warmhalten? Hier die besten Tipps:

Bei kalten Händen und Füssen sind körperliche Bewegung und Abhärtung das A und O. Besonders wirkungsvoll sind Wechselduschen und regelmässige Saunagänge. Wichtig ist auch viel Bewegung im Freien, etwa (zügige) Spaziergänge. Tipp: Lassen Sie, auch wenn es kalt ist, etwas Luft an die Haut kommen. Hierdurch wird die Durchblutung im gesamten Körper verbessert.

Draussen kalte Füsse? Treten Sie Ihre Füsse beim Nachhause-Kommen kräftig auf der Matte ab – auch das verbessert die Durchblutung. Anschliessend Schuhe und Socken oder Strümpfe aus- und warme Socken anziehen.

Meiden Sie kalte Fussböden. Ist dies, z.B. im Büro nicht möglich: Füsse auf eine Fussstütze stellen und regelmässig Zehengymnastik machen.

Mit dicken Socken und Einlegesohlen werden die Schuhe oft zu eng. Folge: Das Blut kann nicht mehr richtig zirkulieren, und es gibt trotz der dicken Verpackung kalte Füsse. Deshalb in Winterschuhen und -stiefeln immer mindestens einen Zentimeter Platz lassen. Winterschuhe sollten dicke Sohlen haben und idealerweise gefüttert sein.

Apropos Socken: Hier kommt es auf den Stoff an. Denn wenn die Füsse in den Schuhen schwitzen, sollten die Socken den Schweiss aufsaugen. Denn nasse Füsse frieren eher. Das gilt übrigens auch für T-Shirts. Am besten eignet sich Wolle, sie kann die Nässe besser aufnehmen als Baumwolle. Ausserdem sollte man bei Socken beachten, dass der Bund nicht zu eng ist, sonst kann das Blut nicht zirkulieren und die Füsse werden kalt. Eine gute Wahl sind Kniestrümpfe, sie halten auch die Unterschenkel schön warm.

Wer oft unter kalten Füssen leidet, sollte regelmässig für Entspannung sorgen. Grund: Bei Stress schüttet der Körper vermehrt Adrenalin aus. Dadurch wird die allgemeine Durchblutung des Körpers gedrosselt.

Auch eine Fussmassage regt die Blutzirkulation an, was schön von innen wärmt. Eine Möglichkeit ist auch ein Fussmassageroller aus Holz, den man im Büro oder Homeoffice nutzen kann.

Ein warmes Fussbad am Abend ist eine Wohltat für Körper und Seele. Mit einem Basenpulver oder Natron sowie Heilerde (z.B. Bentonit) dient es gleichzeitig der Entgiftung. Ausserdem wirkt so ein Bad entzündungshemmend und die Muskeln und Faszien werden gelockert. Dazu sollte man die Füsse mindestens eine halbe Stunde, gerne auch über eine Stunde im warmen Wasser baden.

Rauchen ist bei kalten Füssen unbedingt zu vermeiden. Der Grund: Nikotin verengt die Blutgefässe und verschlechtert so nicht nur die Durchblutung, sondern erhöht auch die Gefahr eines Schlaganfalls. Auch Koffein hat einen verengenden Effekt auf die Blutgefässe.

Krankhafte Ursachen für kalte Füsse

Wer trotz alldem ständig unter kalten Füssen leiden, sollte abklären lassen, ob eine krankhafte Ursache vorliegt. Denn nicht nur Kälte, sondern auch verschiedene Erkrankungen können die Durchblutung stören, etwa Gefässverkalkungen, Diabetes, niedriger Blutdruck, ­Nervenstörungen oder hormonelle Probleme, z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion. Vitaminmangel (z.B. B12) und psychische Belastungen oder Krankheiten wie Stress, Ängste, Depressionen und Essstörungen können sich negativ auf die Durchblutung auswirken und so zu kalten Füssen führen. Liegt eine solche krankhafte Ursache vor, dann gilt es, diese zu beheben. Das gilt auch, wenn Sie öfter Krämpfe oder Schmerzen in den Füssen haben. Holen Sie sich in diesen Fällen Rat beim Arzt Ihres Vertrauens.

Um einen Notfall handelt es sich, wenn ein Fuss oder Bein sehr plötzlich kalt wird, stark schmerzt und sich die Haut blass oder bläulich verfärbt. Hier könnte eine Thrombose oder Embolie vorliegen, die schnell behandelt werden muss.

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