«Hoffentlich ist der Neue auch so pflegeleicht!»

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In bester Laune: Wey-Zunftmeister Andreas Arpagaus mit Gattin Lisa (l.), Weibel Michael Riedweg und dessen Gattin Sabrina. (Bild Heinz Steimann)

In bester Laune: Wey-Zunftmeister Andreas Arpagaus mit Gattin Lisa (l.), Weibel Michael Riedweg und dessen Gattin Sabrina. (Bild Heinz Steimann)

Er sei nun wahrlich kein unbeschriebenes Blatt mehr, sagte Manuela Jost als Gesandte der Stadtregierung in ihrer Grussrede über Adrian Arpagaus. Der Wey-Zunftmeister 2016 nahm siebzehn Jahre nach seinem Eintritt in die Zunft und nach seinen bisherigen Ehrenämtern als Froschredaktor, Weibel (2006) und LFK-Präsident (2013) vergangenen Samstagabend an der feierlichen Inthronisation die höchsten Insignien entgegen sowie die besten Glückwünsche von allen Seiten.

Zuvor würdigte die grosse Wey-Familie den Alt-Zunftmeister 2015, Rolf Sainsbury, der für ein «grandioses Amtsjahr voller Höhepunkte» gesorgt habe. «Hoffentlich ist der neue Zunftmeister auch so pflegeleicht wie der letzte», meinte Wey-Präsident Roger Gehri augenzwinkernd und überreichte dem aus dem Amt tretenden Sainsbury unter anderem einen metallenen «Wey-Frosch», den der Künstler Vitus Wey geschaffen hatte. An die Wey-Gala im Panoramasaal des Casinos Luzern waren auch Weinbauer Toni Ottiger und Max Plüss, Direktor Spitzenathletik Luzern, als Ehrengäste geladen. Eine Delegation der Galli-Zunft aus Kriens sowie des Lozärner Fasnachtskomitees LFK machten dem ehrenfesten Zunftmeister 2016 ebenfalls ihre Aufwartung. Die mit der Wey-Zunft befreundete Frohsinngesellschaft Stans verabschiedete Rolf Sainsbury mit einer «plakativen» Darbietung im Stil des Kabarettkünstlerduos «Ohne Rolf», nämlich ohne gesprochene Worte, dafür mit Plakattexten, darunter auch immer wieder die Aufforderung ans Publikum: «Applaus, Applaus für Arpagaus!» Der Gala-Abend stand traditionsgemäss nicht nur im Zeichen der Inthronisation. Er war auch der grosse Moment für die neu aufgenommenen Wey-Zünftler, von denen dieses Jahr ganze fünf ihr Gelöbnis abgaben, sich voll für die Zunft einzusetzen und nach deren Satzung zu handeln. Ihren ersten grossen Auftritt hatten auch die drei neuen Kandidaten Beat Boeglin, Gerold Bohren und Adrian Schmid. Sie werden sich in den kommenden beiden Jahren zunächst bewähren müssen, bevor sie definitiv aufgenommen werden. «Ich freue mich darauf, den Esprit der Luzerner Fasnacht mitgestalten und viele spannende Leute kennen lernen zu dürfen», so Beat Boeglin aus Rothenburg, der wie die anderen Kandidaten zweimal die Woche mit dem Sujetbau und weiteren Aufgaben in der Zunft beschäftigt sein wird. Musikalisch gekrönt wurde die Gala zu später Stunde von der Noggeler Guuggenmuusig Luzern, die mit ihrem sonoren Auftritt dafür sorgte, dass niemand mehr am Stuhl zu kleben brauchte.

Antonio Russo

Gäste der Wey-Zunft: Heidi und Daniel Salzmann, CEO LUKB, Direktor Spitzenleichtathletik Luzern Max Plüss mit Gattin Hedy und Stadträtin Manuela Jost mit Partner Dominique Criblez. (Bild: Heinz Steimann)

Gäste der Wey-Zunft: Heidi und Daniel Salzmann, CEO LUKB, Direktor Spitzenleichtathletik Luzern Max Plüss mit Gattin Hedy und Stadträtin Manuela Jost mit Partner Dominique Criblez. (Bild: Heinz Steimann)

Die Frohsinngesellschaft Stans mit Zeremonienmeister Marlon Imobersteg und Margrith, Frohsinnvater Marcus I. und Andrea, Präsident Niklaus Minder und Christine. (Bild: Heinz Steimann)

Die Frohsinngesellschaft Stans mit Zeremonienmeister Marlon Imobersteg und Margrith, Frohsinnvater Marcus I. und Andrea, Präsident Niklaus Minder und Christine. (Bild: Heinz Steimann)

Neu in der Wey-Zunft: Kandidaten Beat Boeglin und Gerold Bohren. (Bild: Heinz Steimann)

Neu in der Wey-Zunft: Kandidaten Beat Boeglin und Gerold Bohren. (Bild: Heinz Steimann)