Klub der jungen Dichter
Das verschwundene Kind

Sofia Sordano aus schreibt im Klub der jungen Dichter über fünf Freunde, die ein Rätsel lösen müssen. Schaffen sie es, ein Mädchen aus seiner misslichen Lage zu befreien?

Sofia Sordano, Greppen, 4. Primar
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Sofia Sordano, Greppen.

Sofia Sordano, Greppen.

Es war schon mutig, ausgerechnet mit unserer Klasse die Museumsführung zu buchen. Aber was dann geschah, hätte wohl niemand gedacht. In der Klasse waren unter anderem die fünf Freunde Lea, Max, Lyila, Svenja und Alex. Die Museumsführung begann um 09.30 Uhr.

Alle trafen sich pünktlich vor dem Museum. Sie fragten sich, wo sie wohl rein müssen, haben den Eingang aber schlussendlich doch noch gefunden. Sie waren als Erstes im Zimmer vom Pharao. Sie schauten die Maske von Tutanchamun an. Lea ging zu einem Sarg, der neben der Maske lag. Sie berührte den Sarg und plötzlich schnappte eine Falle zu. Das Kind verschwand und die ganze Klasse suchte Lea. Sie hörten die Stimme von Lea. Lyila fragte: «Lea, wo bist du?» Sie ist im Sarg eingeschlossen und komme nicht mehr heraus. Lea hatte grosse Angst. Lyila warnte die anderen Kinder, dass sie den Sarg nicht berühren dürfen. Dies ist eine Falle. Lyila fragte in der Klasse, wer ihr alles helfe, die Lea aus dem Sarg zu befreien. Alle waren sofort dabei.

Lea entdeckte im Sarg einen Zettel. Dort stand darauf, dass die Klasse ein Rätsel finden und lösen muss, damit sie wieder aus der Falle herauskommt. Alle suchten also nach dem Rätsel. Max schaute in der Pyramide nach. Da fand er einen Zettel, darauf stand: «Löse das Rätsel mit den Zahlen. Sie finden eine Zahl bei jedem Gegenstand in diesem Museum.» Die Klasse suchte alle Zahlen zusammen. Sie fanden hinter der Pyramide eine 7, unter dem Teppich eine 4, neben dem Sarg eine 9, auf dem Sarg eine 1, bei den Hieroglyphen eine 8 und an der Wand eine 2. Die Lehrerin fand ebenfalls noch die Zahl 3. Sie suchten alle weiter, doch fanden keine Zahl mehr. Sie sammelten alle Zahlen zusammen. Beim Sarg hatte es ein Schloss, um die sieben Zahlen einzugeben. Max hatte die Idee, dass die Zahlen in die Reihenfolge müssen, wie weit sie vom Sarg entfernt sind. Die Klasse versuchte den Code zu knacken. Der Sarg öffnete sich.

Illustration:
Tiemo Wydler

Max, Lyila, Alex und Svenja waren froh, dass sie Lea retten konnten. Sie gingen alle zusammen nach Hause und erzählten die spannende Geschichte den Eltern. Sie sagten alle zu ihren Eltern: «Mama, Papa, das war der beste Tag meines Lebens.»