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Blauring Sarnen geniesst Lagerfeeling auch ohne Lagerfeuer

Anfang August startete der Blauring Sarnen in Stansstad ins Sommerlager. Dort darf zwar kein Feuer entfacht werden. Dafür überzeugt es mit toller Einrichtung und aufgestellten Mädchen – und einem Geländespiel, das Geschick und Teamwork erfordert.
Nino Renggli, Luzern
Via Huckepack geht’s im Lager des Blaurings Sarnen vorwärts. (Bild: Pius Amrein (Obbürgen, 6. August 2018))

Via Huckepack geht’s im Lager des Blaurings Sarnen vorwärts. (Bild: Pius Amrein (Obbürgen, 6. August 2018))

Auf einer dem Wald anliegenden Wiese in Obbürgen bei Stansstad befindet sich der Lagerplatz des Blaurings Sarnen. Dieser sticht durch seine Lebhaftigkeit sofort ins Auge. Seit dem 4. August haben sich dort die Mädchen im Alter von 7 bis 15 Jahren eingenistet. Der Platz ist sehr übersichtlich aufgebaut, bietet viel Platz und besteht neben den Schlafzelten aus einem Gemeinschaftszelt, einer Lagerküche und dem «Schlummerland». Hier können sich die Mädchen auch einmal eine ruhige Minute gönnen und einfach ausspannen.

Eines wird jedoch sofort klar: Stillstehen ist in diesem Lager nicht an der Tagesordnung. Bewegung wird im Blauring Sarnen grossgeschrieben, was sich in gemeinsamen Aktivitäten wie Kochen und Spielen zeigt. Das lässt sich auch beim Motto erkennen, das schon bei Ankunft auf einem Schriftzug zu erspähen ist: Die Mädels sind gefangen in der Spielewelt von Mr. und Mrs. Monopoly!

«Schiffe versenken» der besonderen Art

Die Mädchen leben nun alleine in der Spielewelt, da sich alle anderen Kinder lieber mittels elektronischer Geräte unterhalten. Handys sind folglich strikt verboten! Um sich wieder aus der Spielewelt zu befreien, müssen die Mädchen in verschiedensten Herausforderungen, welche sich Mr. und Mrs. Monopoly für sie ausgedacht haben, Geld sammeln. Sie zeigen sich dabei sehr kreativ und fordern von den Mädchen viel Einsatz bei verschiedensten Sportarten und Geländespielen. Die Mädchen sind in vier Gruppen eingeteilt, welche durch das Tragen von farbigen Hüten unterschieden werden können. Für Sonnenschutz ist damit auch gesorgt.

Nach einer Stärkung durch Haselnussschnecken der Confiserie Bachmann steht für die Mädchen schon das nächste Spiel auf dem Programm. Es handelt sich dabei um das bekannte «Schiffeversenken». Zunächst kontrollieren die beiden Lagerleiterinnen Carmen Bolt und Gina Stifani (22) die Anwesenheit aller Mädchen, worauf sie anschliessend die Regeln des Spiels erklären. Ziel ist, durch das Versenken gegnerischer Schiffe mehr Punkte als die anderen Gruppen zu erreichen. Dazu müssen die Mädchen beim Fangspiel «Klämmerli» sammeln und diese gegen Wasserballons eintauschen. Diese müssen sie anschliessend in einen Wasserkübel werfen. Ein komplexer und körperlich anstrengender Spielverlauf, der von den Mädchen jedoch mit Bravour gemeistert wird. Feine Apfelschorle der Marke Ramseier stillt dabei den Durst. Auch Lagerteilnehmerin Olivia Stifani (13) ist mit vollem Einsatz dabei. Sie kann sich mit dem Lagermotto sehr gut anfreunden und unterstützt die Aktivitäten im Freien und die Tage ohne Handygebrauch. Ansonsten geniesst sie das Beisammensein und den Kontakt zu den anderen Mädchen: «Es ist sehr cool, im Lager neue Leute kennenzulernen.» Diese Meinung scheinen alle im Blauring Sarnen zu teilen. Trotz des Feuerverbots und dem damit einhergehenden Ausbleiben von Lagerfeuer und verschiedenen Lageraktivitäten verbringen die Mädels ihre Woche bei bester Laune. Actionreiche Aktivitäten und ein starkes Gemeinschaftsgefühl – so wird das Lager auch dieses Jahr wieder zum Hit.

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