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Das Kantonslager gewährt einen Einblick in den Food-Bereich

2500 Portionen müssen im Kantonslager der Pfadi Luzern in Escholzmatt dreimal täglich verteilt werden. Gute Planung ist dabei das A und O.
Benjamin Schacher*
Die Food-Zentrale des Kantonslagers in Escholzmatt. Im Bild, von links: Die Familie Hofstetter mit Walter alias Hööggli, Nadia alias Marea, Yvonne und Simon. (Bild: Eveline Beerkircher, 19. Juli 2018)

Die Food-Zentrale des Kantonslagers in Escholzmatt. Im Bild, von links: Die Familie Hofstetter mit Walter alias Hööggli, Nadia alias Marea, Yvonne und Simon. (Bild: Eveline Beerkircher, 19. Juli 2018)

Um die 2500 Pfädeler leben zusammen auf LUpiter18. Ob sie nun als Teilnehmer Abenteuer erleben oder als Helfer hinter den Kulissen das KaLa am Laufen halten – essen müssen sie alle. Das bedeutet 2500 Portionen, dreimal am Tag, jeden Tag. Doch woher kommt all das Essen, und wer sorgt dafür, dass es pünktlich auf den Platz geliefert wird?

Jeden Tag zwischen 15 und 16 Uhr wird es hektisch im grossen Festzelt, in welchem sich das Herzstück der Food-Abteilung befindet. Immer um diese Zeit fährt ein grosser LKW der Migros an die Laderampe neben der Mehrzweckhalle Escholzmatt. «Aus der Region. Für die Region» steht gross auf der Aussenseite. Passend dazu wird der Lastwagen denn auch im nur 23 Kilometer entfernten Wolhusen beladen. Die heutige Lieferung besteht aus 15 Paletten – ungefähr der Bedarf einer kleineren Filiale – und ist mit allen Lebensmitteln für den nächsten Tag beladen.

Was die Lieferung beinhaltet, steht im Groben schon seit Monaten fest, wie «Hööggli» verrät. Der Vater der Food-Verantwortlichen «Marea» hat seine Tochter schon während der Vorbereitung unterstützt. Er sitzt in der Büro-Ecke des Food-Zeltes und bearbeitet gerade die Bestellliste für den nächsten Tag. Die Migros liefert nämlich nicht nur die Lebensmittel, sondern auch sonstige Artikel, die von den verschiedenen Ressorts bestellt werden. Naturgemäss braucht es bei so grossen Mengen aber immer noch letzte Anpassungen, welche die Food-Mitarbeiter vor Ort vornehmen können.

Die Verteilung der Zutaten auf die verschiedenen Abteilungen verläuft nach klarem System. Im hinteren Teil des Zeltes werden die frisch eingetroffenen Waren in einem ersten Schritt zwischengelagert. Ganze Regale mit säuberlich aufgereihten Orangensaftpackungen finden sich dort, daneben mehrere Palettrahmen, bis zum Rand mit Rüebli gefüllt. Zudem stehen zwei grosse Kühlcontainer für die schnell verderblichen Lebensmittel zur Verfügung.

Im vorderen Teil des Food-Zeltes befindet sich der Ausgabeschalter, an dem die Lagerköche der einzelnen Pfadis ihre Lebensmittel beziehen können. Gleich dahinter reiht sich Kiste an Kiste, jede von ihnen beinhaltet die Zutaten für eine Abteilung. Zwischen hier und dem Lager im hinteren Bereich eilen die Food-Helfer mit langen Listen hin und her. Auf den nach Produkten sortierten Listen steht, welche Abteilung wie viele Packungen Schokoladenpulver, Hörnli oder Pastetli erhält. Diese Prozedur wiederholt sich jeden Tag dreimal, jeweils für das Mittagessen, das Abendessen und das Frühstück, welches immer schon für den nächsten Tag vorbereitet wird. Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer, Leiter und Helfer auf LUpiter18 ist also gesorgt. En Guete!

*Hinweis. Während des Kantonslagers Luzern 2018 berichten die Organisatoren jeden Tag über ein selbst gewähltes Thema aus dem Lageralltag. Das Lager dauert noch bis zum 28. Juli.

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