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Die Emmer Nachwuchssportler bleiben auch mental am Ball

Der Handballclub Emmen trainiert in ihrem Lager mit verschiedensten Methoden. Das soll nicht nur zum Erfolg führen, sondern kommt auch bei den Kindern gut an.
Jessica Bamford
Silas, Angelina und Tilo (von links) haben Handbälle zum Fressen gern. (Bild: Eveline Beerkircher, Stansstad 14. August 2018)

Silas, Angelina und Tilo (von links) haben Handbälle zum Fressen gern. (Bild: Eveline Beerkircher, Stansstad 14. August 2018)

Beim Eintreten in die Turnhalle in Stans ist erst nicht klar, was dort genau trainiert wird. An einer Wand stehen lebensgrosse Plastikpuppen, am Boden liegen Leitern und neongelbe Plastikkreise, Hula-Hoop-Reifen und vieles mehr. Erst auf den zweiten Blick werden Handballtore und Bälle sichtbar.

Diese Vielfalt an Hilfsmitteln sei eine eher neue Erscheinung, sagt Sandra Stadelmann. Die Lagerleiterin des Handballclubs Emmen freut sich darüber: «Sie machen das Training viel abwechslungsreicher und polysportiver.» Während man früher oft trockene Taktikübungen gemacht habe, gebe es jetzt sehr viele andere Möglichkeiten. «Dies gefällt auch den Kindern sehr.» Es sei wichtig, immer mit den neuen Entwicklungen im Sport mitzugehen.

Dementsprechend gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal auch mentale Trainings. Diese seien laut Stadelmann vor allem bei den Mädchen beliebt. Die 12-jährige Tamara Rüffieux sagt: «Diese Art von Training ist sehr entspannend und lässt einen den Muskelkater vom vielen Trainieren vergessen.» Ausserdem ist sie der Meinung, dass es «hilft, die Konzentration vor dem Tor nicht zu verlieren, und genau zu wissen, wie man vorgehen muss, damit es auch einen Treffer gibt».

Spiel ausserhalb der Turnhalle sorgt für Abwechslung

Neben dem Training bietet das Handballlager noch vieles mehr: «Ich geniesse es, mit meinen Kollegen zu spielen und es lustig zu haben», sagt Oliver Signer, 9, der zum dritten Mal im Lager des Handballclubs Emmen ist. Für ihn sei dies besonders schön, da sehr viele seiner Klassenkameraden ebenfalls mit dabei sind. Ähnlich geht es der 15-jährigen Hilfsleiterin Alisha Bühler: «Ich kann die Kinder so in einem ganz anderen Kontext und viel besser kennen lernen. Das gefällt mir sehr, denn im normalen Training spricht man ja meistens nur über Handball.» Um den Kontakt zu den Kindern zu verstärken, möchte sie bald selbst eine Mannschaft übernehmen. Dies, obwohl sie auch gerne mitspielt: «Zwischendurch tut es auch gut, auf dem Spielfeld aktiv dabei zu sein, statt ‹nur› am Spielfeldrand zu stehen und zuzusehen.»

Nicht nur das Gemeinschaftsgefühl im Lager macht das Lagergefühl aus, sondern auch die Unterhaltung: «Heute Abend organisieren wir zum Beispiel einen Casino-Abend, bei dem sich alle chic anziehen und spielen können», sagt Sandra Stadelmann. Solche Anlässe hätten in den letzten Jahren immer für viel Enthusiasmus gesorgt.

Dieser abwechslungsreiche Lageralltag gibt natürlich auch Hunger. Umso mehr freuten sich die Lagerteilnehmer über die Nussschnecken der Confiserie Bachmann, die unsere Zeitung mitgebracht hat. Willkommen waren auch die Apfelschorle von Ramseier: Gestern machte das gesamte Lager eine Wanderung, wozu jeder Teilnehmer noch so gerne eine Apfelschorle in den Rucksack verstaute.

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