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Interview

Rückblende mit Bernhard Betschart: «Wir sorgten für Stimmung bei den Schülern und Verstimmung bei den Lehrern»

Bernhard Betschart, der «Naturjuuzer» aus dem Muotathal und Mitglied des Männerchores «Heimweh», trank in seinem ersten und einzigen Klassenlager etwas über den Durst – und irrte sich in der Tür.
Interview: Simon Mathis
Bernhard Betschart. (Bild: PD)

Bernhard Betschart. (Bild: PD)

An welches Lager erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

Bernhard Betschart: Ich erinnere mich sofort an unser Klassenlager der 2. Sekundarschule Muotathal im Sommer 1992. Es ging damals nach Le Bémont im Jura. Es war das erste und auch einzige Klassenlager, das ich je besuchte!

Welches Ereignis aus diesem Lager wird für Sie unvergesslich bleiben?

Wir durften damals am letzten Abend das erste Mal in den «Ausgang» ins Dorf. Alkohol war selbstverständlich verboten, aber dafür umso interessanter. So besuchten wir ein lokales Restaurant, man probierte die erste Stange Bier. Es wurde immer lustiger. Als wir in ein neues Restaurant wechseln wollten, vertauschte ich aus Versehen deren Eingangstüre und landete prompt in einer privaten Stube bei einer Familie, die am Fernsehen waren... Wir haben diese Nacht das erste Mal «durchgemacht». Das heisst, wir haben abgemacht, nicht zu schlafen. Wir hielten uns mit Geschichten und «Seich machen» wach im Schlafraum des Schullagers. Natürlich nicht unbedingt zugunsten derer, die schlafen wollten...

Und was würden Sie lieber vergessen?

Die Müdigkeit am anderen Tag bei der Rückreise ...

Welche Rolle spielten Sie während des Lagers?

Ich war eher der Rebel und Draufgänger. Zusammen mit meinem Kollegen Heinz Imhof sorgten wir für Stimmung bei den Schülern und Verstimmung bei den Lehrern.

Haben Sie Ihre Eltern vermisst?

Da es zu Hause auf dem elterlichen Bergbauernhof immer sehr viel Handarbeit gab, wären meine Eltern bestimmt nicht unglücklich gewesen, wenn ich daheim geblieben wäre. Ich aber habe die Auszeit sehr genossen. Eine spannende Abwechslung und lustige Erfahrung.

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