Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Interview

Rückblende mit Franz Steinegger: «Ich glaube, dass ich ein ganz normaler Lagerteilnehmer war»

Das Urner Polit-Urgestein Franz Steinegger, auch bekannt als «Katastrophen-Franz», blickt zurück auf seine Lagerzeit. In Erinnerung bleiben ihm vor allem architektonische und künstlerische Eindrücke.
Interview: Simon Mathis
Franz Steinegger. (Bild: Pius Amrein, Flüelen, 21. November 2018)

Franz Steinegger. (Bild: Pius Amrein, Flüelen, 21. November 2018)

An welches Lager erinnern Sie sich besonders gut?

Ich erinnere mich an zwei Lager: eines auf der Gossalp im Isenthal und das andere in Riva San Vitale. In Letzterem wäre ein Leiter beinahe ertrunken, weil er nicht schwimmen konnte.

Welche weiteren Erlebnisse werden Ihnen in Erinnerung bleiben?

Unvergesslich ist die Fahrt auf den Monte Generoso, wo man über die Grenze nach Italien blicken konnte. Eindrücklich war die Reise nach Mailand und der Besuch des Doms und der Kirche Santa Maria delle Grazie mit dem berühmten Gemälde von Leonardo da Vinci: «Das Abendmahl».

Und was würden Sie lieber vergessen?

Was ich hätte vergessen müssen, habe ich bereits vergessen.

Welche Rolle spielten Sie im Lager?

Ich glaube, dass ich ein ganz normaler Lagerteilnehmer war.

Wie blieben Sie mit Ihren Eltern in Kontakt?

Mit den Eltern hatte man keinen Kontakt, weil es noch kein Handy gab.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.