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Interview

Rückblende mit Patrick Ottiger: «Ich verwandelte mich vom schüchternen Typen zum Stimmungsmacher»

Der Luzerner Trompeter, Dirigent und Rüüdige Lozärner 2014 Patrick Ottiger blickt zurück auf sein Lagerleben. Dieses war vor allem vom Fussball geprägt, der ihm half, als Mensch zu reifen.
Interview: Simon Mathis
Musiker und Dirigent Patrick Ottiger heute und früher als Stimmungsmacher im Fussball-Lager des FC Malters in Tenero.

Musiker und Dirigent Patrick Ottiger heute und früher als Stimmungsmacher im Fussball-Lager des FC Malters in Tenero.

An welches Lager erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

In meiner Jugend interessierte ich mich vor allem für Fussball, die Musik war damals höchstens sekundär. Deswegen sind mir die zahlreichen Fussball-Lager mit dem FC Malters in Tenero in bester Erinnerung.

Welches Ereignis aus diesem Lager wird für Sie unvergesslich bleiben?

Es sind all die Trainings und Matches auf dem schönen Rasen direkt am Lago Maggiore, die für mich unvergesslich bleiben. Und natürlich die lustige Freizeitgestaltung mit den Kumpels vor der Nachtruhe.

Und was würden Sie lieber vergessen?

In einem der ersten Lager, ich war noch sehr jung, hat es die ganze Woche durch geregnet. Wir waren in grossen Zeltlager untergebracht. Alles war eine Woche lang «pflotschnass», alle Kleider und Fussballschuhe durchnässt, der Schlafsack feucht. Als dann am Mittwochabend als Rahmenprogramm im Aufenthaltsraum der Italowestern «Once Upon a Time in the West» gezeigt wurde, war dies zu viel für klein Patrick. Ich suchte schleunigst die Telefonkabine auf – ja, da hatte man noch keine Handys – und rief meine Eltern an, um ihre Stimmen zu hören.

Welche Rolle spielten Sie während des Lagers?

In meinen Jugendjahren entwickelte ich mich zu einem ziemlich ansprechenden Fussballer. Ganz am Anfang noch im Tor, wurde ich dann Mittelfeldspieler und Stürmer, mit einem guten linken Fuss. Ich war schnell und hatte ein gutes Auge für die Situation. Als Teamstütze gereift, wurde ich auch sonst vom vormals eher schüchternen Typen nun zum Antreiber und Stimmungsmacher.

Haben Sie Ihre Eltern vermisst?

Abgesehen vom vorhin geschilderten Ereignis war und bin ich bis heute gerne unterwegs auf Reisen. Das bringt mein Job mit sich. Damals wie heute habe ich aber das Vertrauen in meine mir liebsten Menschen, wenn nötig auf sie zählen zu können. Der regelmässige Kontakt mit meinem nahen Umfeld ist mir aber schon sehr wichtig.

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