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Interview

Rückblende mit Urs W. Studer: «Die Sommerlager haben mich fürs Leben geprägt und stark gemacht»

Luzerns alt Stadtpräsident Urs W. Studer hat so viele Erinnerungen an die Sommerlager, dass er sie gar nicht alle aufzählen kann. Eine von ihnen hat mit einer eiskalten Überraschung zu tun.
Interview: Simon Mathis
Urs. W. Studer. (Bild: Eveline Beerkircher)

Urs. W. Studer. (Bild: Eveline Beerkircher)

An welches Lager erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

Ich habe zwischen 1961 und 1968 nicht weniger als acht Sommerlager (Solas) als Pfader absolviert; die letzten drei in der Lagerleitung.
Die Erinnerungen an alle sind zu Teilen noch vorhanden. Diejenigen, die mir in bester Erinnerung blieben, sind die zwei Solas, an denen es meines Erinnerns nie regnete: eines im Tessin (1962), das andere im Oberwallis (1967).

Welches Erlebnis wird für Sie unvergesslich bleiben?

Die unvergesslichen Ereignisse sind so zahlreich, dass es den Rahmen dieser Antworten sprengen würde, wollte ich alle aufzählen. Es ist Beleg
dafür, dass eine Vielzahl von positiven Erinnerungen garantiert sind, wenn Pfadi oder Jubla ins Sola gehen. Als kleines Beispiel möge dienen, dass ich 1962 im Unterengadin während eines Nachtorientierungslaufs über einen zwei Meter über dem Wasser gelegenen Baumstamm zu balancieren versuchte und prompt in den viel Wasser führenden, kalten Bach gefallen bin.

Was würden Sie lieber vergessen?

Ich möchte die gemachten Erlebnisse und Erfahrungen keinesfalls missen. Sie sind und bleiben unauslöschlich mit mir verbunden und haben mich fürs Leben nicht nur geprägt, sondern auch stark gemacht.

Welche Rolle spielten sie jeweils im Sommerlager? Waren Sie eher Draufgänger oder «Lager-Papi»?

Zu Beginn meiner Pfadizeit war ich sicher eher ein Draufgänger. Je länger ich dabei war und je mehr Mitverantwortung für Jüngere ich zu übernehmen hatte, desto mehr wurde ich zum Lager-Papi!

Haben Sie Ihre Eltern vermisst?

Zur damaligen Zeit gab noch keine Mobiltelefonie: Der nächste Festnetzanschluss war weit weg und für mich unerreichbar. Eine Postkarte nach Hause musste genügen. Damit verbunden war die Hoffnung auf ein Fress-Päckli. An Heimweh habe ich nie gelitten.

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