Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Interview

Rückblende mit Eliane Müller: «Dank meiner Schwester musste ich nie ein Lager abbrechen»

Die Sängerin Eliane Müller (29) erinnert sich zurück an ihr Lagerleben. Ihr musikalisches Talent kam schon damals zum Vorschein: denn besondere Vorfreude verband sie mit den «Mini Playback Shows».
Interview: Simon Mathis
Eliane Müller links bei einem Auftritt bei einer Mini Playback Show, rechts bei einem «echten» Auftritt. (Bilder: PD/Patrick Hoerdt)

Eliane Müller links bei einem Auftritt bei einer Mini Playback Show, rechts bei einem «echten» Auftritt. (Bilder: PD/Patrick Hoerdt)

Waren sie Pausenclowns, Unruhestifter oder fleissige Helferlein? Sehnten sie sich nach ihren Eltern – oder waren sie froh, diese für eine Weile los zu sein? Wir haben bekannte Zentralschweizer nach ihren Lagererlebnissen gefragt. Dabei kommt so manche Räubergeschichte zum Vorschein.

Eliane Müller, an welches Lager erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

Eliane Müller: An mein allererstes Blauringlager erinnere ich mich aus wettertechnischen Gründen. Wir verbrachten zwei Wochen in einem wunderschönen Engadiner Haus in S-chanf. Eines Morgens beim Erwachen war das Dorf in eine weisse Schneedecke gehüllt. Natürlich waren wir kleidermässig Mitte Juli überhaupt nicht darauf vorbereitet – aber die Freude war trotzdem riesig.

Welches Ereignis aus diesem Lager wird für Sie unvergesslich bleiben?

Die Miniplaybackshows, denn darauf freute ich mich immer schon die ganze Woche besonders. Und auch auf die Päckli: Meine Tante aus Deutschland hat mir jeweils säckchenweise Kandiszucker geschickt, die innerhalb weniger Tage bereits vernascht wurden. Für meine Zähne überhaupt keine Freude.

Ihre musikalische Karriere hat also früh begonnen.

Ja, Bühnenerfahrung habe ich schon als Kind gesammelt. Jetzt erscheint am 25. Oktober schon mein fünftes Album, «eliane». Das hätte ich damals nie gedacht!

Die junge Eliane Müller in einem Lager. (Bild: PD)

Die junge Eliane Müller in einem Lager. (Bild: PD)

Was an den Lagern würden Sie lieber vergessen?

Die Anreise in die verschiedenen Lagerhäuser der Schweiz legten wir jeweils per Reisecar zurück. Das war eine kleinere Tortur für mich, da ich stark unter Reisekrankheit litt. Andererseits graute mir als Kind davor, Sandwiches zu essen – was ich mir bis heute nicht erklären kann.

Welche Rolle spielten Sie während des Lagers?

Ich glaube, ich war recht oft der «Pausenclown». Ich wusste immer irgendwelche Witze zu erzählen, rumzuscherzen oder hatte verrückte Ideen, als wen oder was wir uns nun wieder verkleiden könnten.

Haben Sie Ihre Eltern vermisst?

Dank meiner grossen Schwester Lorena, die oft im selben Lager war, musste ich jedenfalls nie ein Lager frühzeitig abbrechen. Ob ich es auch ohne sie jeweils durchgezogen hätte, das steht in den Sternen.

Alle «Rückschau»-Interviews im Überblick:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.