Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LESERREISE: Eindrückliche Kreuzfahrt von der Ewigen Stadt bis zu den Arabischen Emiraten

Die 18-tägige Leserreise der «Luzerner Zeitung» und des «St. Galler Tagblatts» führte im vergangenen November von Rom nach Messina, Athen und durch den Suezkanal nach Akaba (Jordanien), Muscat (Oman) und die Vereinigten Arabischen Emirate Dubai und Abu Dhabi.
Erlebten eine 18-tägige Kreuzfahrt voller Kontraste: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserreise vom vergangenen November. Hier posierte die Reisegruppe mit Reiseleiter Renato Probst in der Königsstadt Petra vor dem Eingang zur Schatzkammer des Pharao.

Erlebten eine 18-tägige Kreuzfahrt voller Kontraste: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserreise vom vergangenen November. Hier posierte die Reisegruppe mit Reiseleiter Renato Probst in der Königsstadt Petra vor dem Eingang zur Schatzkammer des Pharao.

Auf der abwechslungsreichen Reise kamen die Teilnehmenden voll auf ihre Kosten: unterschiedliche Kulturen, moderne und antike Bauten, landschaftliche Schönheiten, das Schiffsleben auf hoher See und Abenteuer an Land wechselten sich ab und machten die Kreuzfahrt zu einer erlebnisreichen Reise, die in Rom ihren Anfang nahm.

Von Rom nach Taormina

Die Ewige Stadt ist mit ihrer knapp dreitausendjährigen Geschichte, den Sagen und Mythen, den unermesslichen Kulturgütern und Sehenswürdigkeiten einzigartig. Der zweitägige Streifzug durch die italienische Hauptstadt liess die Vielseitigkeit und Geschichte Roms erkennen. Die vatikanischen Museen, die Sixtinische Kapelle mit gewaltigen Werken von Michelangelo, Botticelli und Signorelli, die Galerie der Landkarten, der Petersdom beeindruckten ebenso wie die Besichtigung des Kolosseums – eine technische Meisterleistung mit ausgeklügeltem Eingangssystem (80 Tore) und über 50000 Zuschauerplätzen. Der Bummel über die Spanische Treppe vorbei am weltberühmten Trevi-Brunnen und durch die romantischen Gässchen offenbarte den Charme des alten Rom.

Die mit Landausflügen bereicherte Kreuzfahrt ab Civitavecchia führte vorbei an der Vulkaninsel Stromboli nach Messina. Die Kathedrale mit der grössten mechanischen Uhr der Welt und dem täglichen Glockengeläut um 12 Uhr beeindruckte ebenso wie der Besuch Taorminas mit dem antiken griechischen Theater, das als schönste Bühne der Welt gepriesen wird – dank des atemberaubenden Panoramas über die Strände nach Catania und dem aktiven Vulkan Ätna.

Beim Blitzbesuch in Athen war uns die Göttin der Weisheit, Athena, wohlgesinnt: Die Akropolis und die antiken Stätten Athens konnten bei traumhaftem Sommerwetter und smogfrei besucht werden. Der Besuch im Archäologischen Museum galt den vielseitigen Kunstwerken und Skulpturen der Antike.

Höhepunkt am Suezkanal

Der Höhepunkt der Reise war zweifelsohne die Fahrt durch den 163 Kilometer langen und rund 190 Meter breiten Suezkanal, der zwischen Port Said und Suez am Roten Meer gebaut und am 17. November 1869 eröffnet wurde. Die Wasserstrasse wird von Handels- und Kreuzfahrtschiffen im Einbahnverkehr befahren – jeweils im Konvoi von Norden nach Süden und umgekehrt. Rund 25 Handelsschiffe begleiteten das Hotelschiff «Celebrity Constellation» mit der Lesergruppe an Bord. Auf der 15-stündigen Fahrt glitt das Schiff vorbei an Dünenlandschaften und der modernen Friedensbrücke, die das ägyptische Festland mit der Sinaihalbinsel verbindet, weiter durch den Timsahsee mit der Stadt Ismailia, die sich von den Schäden des Sechstagekrieges weitgehend erholt hat. Auch die grösste Drehbrücke der Welt konnte am Kanal bewundert werden. Auffallend waren die vielen Militärs, die den Kanal auf beiden Seiten streng bewachten.

1812 wurde die Königsstadt Petra, einst wichtigster Handelsplatz an der Weihrauchstrasse, vom Schweizer Orientreisenden Jean Louis Burckhard entdeckt. Die Stadt war seit den Kreuzzügen in Vergessenheit geraten. Durch die 1,5 Kilometer lange und enge Felsschlucht mit den Aquädukten für Trinkwasser gelangt man, versteckt und gut geschützt, zu den Baudenkmälern des antiken Petra. Monumental die Schatzkammer des Pharaos (in Wirklichkeit ein Grabtempel), das Römische Theater und die Gräber der Königswand. Heute ist Petra der Touristenmagnet in Jordanien.

Die fünftägige Schifffahrt auf hoher See durch das Piratengebiet im Golf von Aden überstand die Reisegruppe schadlos. Glück- licherweise hatten die präventiven Massnahmen die Piraten davon abgehalten, das Touristenschiff anzugreifen. Nachts mussten die Fenster verdunkelt und die Balkonlichter gelöscht werden. Und die Aussendecks durften nicht betreten werden. Alle Passagiere wurden zudem mit Notfallübungen auf den Ernstfall vorbereitet.

Vor dem grössten Gebetsteppich der Welt

Nach den fünf Schiffstagen erreichten wir Muscat, die Hauptstadt des Sultanats Oman. Auffallend die einheitlich-schlichte Bauweise der Stadt, die im 21. Jahrhundert noch immer den Zauber von 1001 Nacht ausstrahlt. Zum kurzen Stadtrundgang gehörte auch der Besuch des modernen Sultanpalastes, einer der grössten Moscheen der Welt: die Sultan-Qabus-Moschee mit dem 4300 Quadratmeter grossen Gebetsteppich. Alle Reisenden waren sich einig: Das Sultanat Oman ist ein faszinierendes Land in der arabischen Welt und eine Reise wert.

In der Stadt der Wolkenkratzer

Moderne Wolkenkratzer prägen die Silhouette Dubais. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist der Wolkenkratzer Burj Khalifa, mit 828 Metern noch das höchste Gebäude der Welt. Nächstes Jahr wird es durch den Jeddah Tower in Saudi-Arabien mit 1008 Metern Höhe überboten. Doch Dubai hat bereits ein neues Wahrzeichen: den 150 Meter hohen Bilderrahmen, der das Stadtbild prägt. Dubai ist die am stärksten gewachsene Stadt der Welt. Zählte sie 1961 noch 22 000 Einwohner, so sind es heute bereits 2,4 Millionen Menschen aus über 200 Ländern und mit verschiedenen Kulturen. Nach dem Stadtrundgang war eine Wüstensafari angesagt. In rasanter Fahrt in Jeeps überquerten wir die Dünen vor den Toren Dubais. Ein gemütliches Nachtessen im Wüstencamp beendete das Abenteuer.

Abu Dhabi und sein Louvre

Abu Dhabi als Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate hat eine neue Touristenattraktion: Ende November wurde der Ableger des Pariser Louvre eröffnet. Die Museumsstadt auf der Insel Saadiyat besteht aus 55 Gebäuden und ist mit einer gigantischen Kuppel aus 8000 Metallsternen versehen. Der monumentale Bau erinnert an eine orientalische Medina und stammt aus der Feder des Stararchitekten Jean Nouvel, des Erbauers des KKL und The Hotel in Luzern.

Abgeschlossen wurde die vielseitige und eindrucksvolle Reise mit der Fahrt in die Oasenstadt Al Ain an der Grenze zu Oman – mit dem Besuch des Al Jahili Fort, des Museums und des imposanten Kamelmarktes.

Die von Lohri Reisen organisierte Leserreise wurde von Renato Probst professionell und kompetent begleitet. (uk)

Hinweis: Exklusiv ausgewählte Leserreisen von Januar bis Dezember 2018 auf www.luzernerzeitung.ch/leserreisen

Für viele der Höhepunkt schlechthin: die Fahrt auf dem Suezkanal und das Passieren der grössten Drehbrücke der Welt. (Bild: uk)

Für viele der Höhepunkt schlechthin: die Fahrt auf dem Suezkanal und das Passieren der grössten Drehbrücke der Welt. (Bild: uk)

Nun hat auch der Orient einen Louvre. Das neue Museum wurde vom bekannten Architekten Jean Nouvel entworfen (Bild: uk)

Nun hat auch der Orient einen Louvre. Das neue Museum wurde vom bekannten Architekten Jean Nouvel entworfen (Bild: uk)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.