Mit Zmorge-Buffett gut gelaunt in die rüüdigen Tage gestartet

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VBL-Direktor Norbert Schmassmann mit Ehefrau Rahel. (Bild: Neue LZ)

VBL-Direktor Norbert Schmassmann mit Ehefrau Rahel. (Bild: Neue LZ)

Bereits zum dritten Mal lud Roicom, das «Haus der Kommunikation» in Luzern, seine Kunden und Freunde zum traditionellen Zmorge in die Büroräumlichkeiten an der Kapellgasse 3 ein. Die zahlreich erschienenen Gäste genossen die Tagwacht an der Wärme beim reichhaltigen Buffet und dem ausgelassenen Sound in den Gassen Luzerns.

Die Hausherren von Roicom, Ronald Joho, Geschäftsführer Akomag Corporate Communications AG, Ronald Germann, Consulting & Coaching, und Klaus Fiebiger, Wave Advertising AG, hatten vor drei Jahren mit der Idee zum Fasnachts-Zmorge einen guten Riecher. «Der Event ist von Beginn an ein Renner gewesen», erklärte der Kommunikationsfachmann Joho. «Wir mussten bei der Planung nach dem Prinzip first come, first served vorgehen.»

Seine Geschäftspartner und er seien seit Kindesbeinen an Fasnächtler und hätten gemeinsam beschlossen, ihre Kunden mit einem Zmorge in die rüüdigen Tage einzustimmen, «während draussen das Drehbuch zum (Fasnachts-)Film abläuft».

Rund 60 Gäste, fast alle maskiert, drängten sich nach der Tagwacht in die Büroräumlichkeiten, die «im Epizentrum der Luzerner Fasnacht» liegen, wie Joho erwähnte. Hilmar Gernet, Leiter Kommunikation & Politik Raiffeisen Schweiz, der mit seiner Gattin Inken, einer gebürtigen Hanseatin, der Einladung der Firmenchefs gefolgt war, erzählte, dass sie mit der neunjährigen Tochter regelmässig an der Fasnacht unterwegs seien.
«Meine Frau und ich geniessen auch gerne mal eine Beizenfasnacht in der Landschaft, zum Beispiel in Willisau», so Hilmar Gernet. Ihr gehe in diesen Tagen immer das Herz auf, fügte seine Gattin hinzu: «Es ist toll, wie Jung und Alt diese fröhliche und farbenfrohe Zeit gemeinsam feiern.»

Für Edgar Christen von der Ernst & Young Ltd. seien die Tagwacht und das Roicom-Frühstück die einzigen Berührungspunkte mit der Luzerner Fasnacht. Die Fasnacht in Unterägeri ist für den Zuger «die beste Fasnacht im Kanton», bekannte Christen schmunzelnd. Er habe übrigens jahrelang bei der Guuggenmusig Turiclub die Posaune gespielt.

Marco Borsotti, Leiter des Betagtenzentrums Viva Luzern Eichhof, und seine Frau Susanne waren erstmals zu Gast bei Roicom. «Eigentlich habe ich eine Phobie vor Menschenansammlungen, aber das friedliche Zusammensein mit so vielen Leuten an der Fasnacht macht mir gar nichts aus», sagte Borsotti, der sich auf den Fritschi-Umzug freute. «Der Fritschivater 2015, Thomas Bucher, hat mich persönlich dazu eingeladen.»

Jeannette Voltz