NAMEN & NOTIZEN: Die Glocke zum Jubiläums-«Steamboat» hat geschlagen

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Bereits zum 20. Mal lichtete das Flaggschiff der SGV, die «Stadt Luzern», die Anker und fuhr die Gäste der LZ-Medien in eine
herrliche Sommernacht hinaus. (Bild Andrea Decker)

Bereits zum 20. Mal lichtete das Flaggschiff der SGV, die «Stadt Luzern», die Anker und fuhr die Gäste der LZ-Medien in eine herrliche Sommernacht hinaus. (Bild Andrea Decker)

Vierwaldstättersee-Romantik, jede Menge Jazz, feine Häppchen, gute Tropfen und eine illustre Gästeschar bilden seit nunmehr 20 Jahren die «Zutaten» für das «Steamboat» der LZ-Medien, das jeweils im Juni für eine Sonderfahrt vor dem KKL ablegt. In der Einladung an die Werbekunden zur Jubiläumsausgabe wurde ein stimmungsvolles Ambiente versprochen. Und tatsächlich, die «Ahs» und «Ohs» der gut 250 Gäste blieben nicht aus, als das Flaggschiff der SGV, die «Stadt Luzern», letzten Mittwochabend um 19 Uhr in den See stach. Kaum war man auf offenem Wasser, setzte ein Platzregen ein. Dieser dauerte zum Glück nur wenige Minuten und brachte quasi als Versöhnungsgeschenk einen wunderschönen Regenbogen mit – viel mehr Romantik geht eigentlich nicht.

Stabil wie die Zeitung

Den stimmigen Bogen zu den Gästen fand Jürg Weber, Leiter Regionalmedien NZZ, in seiner Ansprache: «Das ‹Steamboat› ist seit 20 Jahren ein beliebter und toller Event, den ich nur einmal verpasst habe, und ein Anlass, der ebenso stabil ist wie die Zeitung, das Radio oder das Fernsehen.» Er versprach, auch in Zukunft für eine Zeitung mit Tiefgang und vielen Hintergrund-geschichten zu sorgen. «Die Sehnsucht der Leser nach fundierten Informationen können und wollen wir weiterhin befriedigen!»

Sympathische Gäste

Im Anschluss wurden die Gäste mit klangvollen Sessions der Old Time Jungle Cats, des Swingin’ Duos Baumgartne/Pizzorno und Willy’s Jazztime-Band auf den verschiedenen Decks verwöhnt. Wer mochte, konnte sich unkompliziert auf dem ganzen Schiff frei bewegen und erlebte für einige kurze Minuten, wie die Sonne orangerot am Horizont verschwand. Die vielen sympathischen Gäste kamen ungezwungen miteinander ins Gespräch. Beziehungen wurden vertieft, neue Kontakte geknüpft. Der wohl meistgesagte Satz des Abends war: «Wir leben hier schon einzigartig schön!»

YVONNE IMBACH