Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NAMEN & NOTIZEN: UF de Gass, i de Beize und im Hotel

Unterwegs an der Luzerner Fasnacht
«Rotsee-Husaren»-Präsident Michael Fritsche und -Mitglieder Marco Schaub sowie Mario Köhler (v. l.) mit Damian Hunkeler, Thomas Bucher und dem Fritschi-Paar. (Bild: Claudia Surek)

«Rotsee-Husaren»-Präsident Michael Fritsche und -Mitglieder Marco Schaub sowie Mario Köhler (v. l.) mit Damian Hunkeler, Thomas Bucher und dem Fritschi-Paar. (Bild: Claudia Surek)

«Beim LFK-Baumstellen vor dem Rathaus», so war eines der Fotos des Comedians Sergio Sardella auf Facebook beschriftet. Damit löste er bei manchen ein Schmunzeln aus und wurde auf herzliche Art korrigiert, dass der Baum auf dem Kornmarkt von den «Vereinigten» ist. Sardella, der diesen Vorfasnachtsakt wie auch die Tagwache mit Kurzfilmen und Fotos festhielt, war als Gast der Zunft zu Safran geladen. Am Schmutzigen Donnerstagabend war er mit seiner Frau Melanie Sardella und dem Ehepaar Rita und Hubert Koch aus Emmenbrücke als Schmetterlingsfänger unterwegs, um fasnächtliche Eindrücke zu sammeln.

«1ER»-Kopie?

Sind das echte VBL-Chauffeure, die für den 1ER werben? Diese Frage stellte sich unweigerlich bei jenem Paar, das mit einer Rikscha samt Werbung der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihren Regionalausgaben unterwegs war. Die beiden entpuppten sich aber als Krienser Fasnächtler Judith und Sepp Giger, die alte VBL-Uniformen trugen und zum 1ER meinten: «Das sind spezielle Busse.» Ihren 1ER hatten die Gigers aus einer alten Postkutsche «gebaut».

Schlumpf «verschloff»

Es gibt doch mehr fasnächtliche Gastgeber in der Stadt Luzern, als man vermutet. Robert Kneubühler, der seit über 13 Jahren das Restaurant-Bistro Papillon führt, musste sich als «Al Capone» in acht nehmen, denn seine vier Mitarbeiterinnen Sofia, Angela, Marta und Tina waren als Polizistinnen mit Handschellen im Einsatz. In «Tschuppi’s Wonderbar» hatten die Schlümpfe Fabio und Ruth das Sagen. Oberschlumpf Rolf Tschuppert blieb zeitweise unauffindbar. Naja, auch ein Gastgeber braucht zwischendurch an der Fasnacht eine Pause.

Smartphone-Tankstelle

Trotz fasnächtlichem Hochbetrieb im Hotel Schweizerhof wurden Gäste, die ein Zimmer reserviert hatten, sofort an der Réception respektive in der «Zirkuswelt» von Clownin Viviane Hägler und Dompteurin Noëlle Tschan willkommen geheissen. Ging ein Glas in der Bar vis-à-vis kaputt, war Chasseur Shahid Saleem im Zebra-Look sofort zur Stelle.

Im Foyer des Hotels Schweizerhof konnten Frau und Mann zudem kostenlos Smartphones bei Yvan Kurzo von Keyp aufladen lassen. Cécile Studer aus Stansstad nahm diesen Service gerne in Anspruch und sagte: «Eine Kollegin erzählte mir von dieser Ladestation.» Ab Montag- und Dienstagmittag bietet Yvan Kurzo seine kostenlose Dienstleistung wieder im Hotel Schweizerhof an.

Namenloses Baby

«Wie heisst das Baby der Kindsmagd der Zunft zu Safran?», wollte alt Zunftmeister der Dörflizunft Dierikon Daniel Schnider – auch Schnidi genannt – wissen. Die Antwort der Kindsmagd: «Sie hat keinen Namen.» «Dann muss man ihr unbedingt einen geben», konterte Schnider. Zunftarchivar Marcus Wüest später: «Es wäre spannend, dem mal nachzugehen.»

Prix Fritschi goes on ...

Erstmals verlieh die Zunft zu Safran den sogenannten «Prix Fritschi» an jene Musig, die am grossen Luzerner Fasnachtsumzug am besten spielte. Die Idee dazu hatte Alt-Fritschivater Damian Hunkeler. Der mit 1000 Franken dotierte Preis ging an die «Rotsee-Husaren Ebikon». Auf den zweiten Rang schaffte es die Guuggenmusig «Noggeler». «Meine Favoriten», fügte Fritschivater Thomas Bucher an. Die «Fläckegosler Roteburg» erzielten den dritten Platz.

Auf Knien gespielt

Ein Muss am Schmutzigen Donnerstagabend ist der Besuch im Wirtshaus Galliker, wo sich Patron Peter Galliker stets sicher sein kann, dass auch Stadträtin Ursula Stämmer hier auftaucht. Als Touristin hatte sie sich getarnt, und als solche hat sie nicht einmal Fritschivater Thomas Bucher erkannt, wie sie ausplauderte. Freude hatte Ursula Stämmer, im «Galliker» auf alt Staatsschreiber Viktor Baumeler und seine Frau Lydia zu treffen. Das Ehepaar zur fasnächtlichen Atmosphäre im ehrwürdigen Wirtshaus: «Hier ist es gemütlich, bodenständig, echt, authentisch und persönlich.» Zuweilen erleben hier Frau und Mann auch mal Aussergewöhnliches wie beispielsweise einen Sousafonisten, der auf den Knien spielend das Lokal verlässt. So geschehen bei der Grümpel-Band aus Goldau.
Claudia Surek

Judith und Sepp Giger: mit «1ER»-Rikscha. (Bild: su)

Judith und Sepp Giger: mit «1ER»-Rikscha. (Bild: su)

Ruth und Fabio schlumpfen temporär ohne Oberschlumpf. (Bild: su)

Ruth und Fabio schlumpfen temporär ohne Oberschlumpf. (Bild: su)

Zirkuswelt im Schweizerhof: Viviane Hägler (links), Shahid Saleem und Noëlle Tschan. (Bild: su)

Zirkuswelt im Schweizerhof: Viviane Hägler (links), Shahid Saleem und Noëlle Tschan. (Bild: su)

Kniefall mit Sousaphon. (Bild: su)

Kniefall mit Sousaphon. (Bild: su)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.