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Gut beherbergt: Die Sustlihütte auf 2257 Meter über Meer. (Bild: Matthias Gehri).

Gut beherbergt: Die Sustlihütte auf 2257 Meter über Meer. (Bild: Matthias Gehri).

Auf dem Berg bleiben und staunen

Wer nach einer Bergwanderung gleichentags wieder ins Tal steigt, verpasst einiges: das Alpenglühen, den Sternenhimmel und das bereichernde Gefühl, das uns die Nacht in einer einfachen Berghütte schenkt.
Antonio Russo

Wir wissen es längst: Wandern tut rundum gut. Herz und Kreislauf bringt es in Schwung, Muskulatur, Gelenke und Immunsystem werden gestärkt, die Atemwege und das Gehirn nehmen frischen Sauerstoff auf, und obendrein durchströmt uns beim Anblick des Bergpanoramas ein Glücksgefühl nach dem anderen. Kein Wunder, schnüren von Frühling bis Herbst Tausende ihre Wanderschuhe und marschieren los. Doch Hand aufs Herz: Wie lange liegt die letzte Übernachtung in einer Berghütte zurück? Eben. Dabei wäre es reizvoll, genau dann zu bleiben, wenn fast alle anderen gegangen sind, es oben immer ruhiger wird und man nicht nur den Sternen, sondern auch sich selber näherkommt. Von den 152 Hütten, die der Schweizer Alpen-Club (SAC) betreibt, liegen rund 25 in der Zentralschweiz, die meisten davon sind bewartet. Hier können sich Tageswanderer ein herzhaftes Zmittag oder Zvieri gönnen, bevor sie den Rückweg antreten. Noch intensiver ist das Naturerlebnis in den Bergen, wenn man die Nacht in der Höhe verbringt und erst am nächsten Tag zurück- oder weiterwandert.

Gerade auch Berghütten-Anfängern und moderaten Berggängern sei zum Beispiel eine Wanderung zur Sustlihütte empfohlen. Die familienfreundliche Hütte liegt im hintersten Meiental, einem Urner Seitental, auf einem sonnigen Plateau hoch über der Sustenpass-Strasse. Das Meiental zählt zu den beliebtesten Wander- und Tourengebieten des Kantons Uri. Der Grund: klare Bergbäche, erfrischende Bergseen, Alpenblumen, Kletterparadiese und beeindruckende Aussichten – etwa auf den Fünffingerstock, das Sustenhorn und das Gwächtenhorn –, um nur einige der vielen Naturschönheiten zu nennen.

Der kurze, relativ einfache Aufstieg zur Sustlihütte auf 2257 m ü. M. dauert nur eine gute Stunde, ist also auch für Kinder gut zu schaffen. Oben angekommen, bleibt viel Zeit für Erholung, Spiel und Spass. In den bestens abgesicherten Klettergärten rund um die Hütte gibt es zwei Parcours, die sich ausgesprochen gut für kletterfreudige Knirpse eignen. Wer hingegen auf der Terrasse lange genug in der Sonne gelegen hat, unternimmt vielleicht gern einen Fussmarsch vor dem Znacht: Von der Hütte aus gelangt man in nur einer halben Stunde zu den Zungen des Gletschers, der hier die Granitlandschaft geformt hat. Hat sich das Auge dann an der Natur sattgesehen, freut sich der Bauch umso mehr auf das sättigende und schmackhafte Essen in der Hütte.

Die Sustlihütte

Über die Hütte: Die SAC-Hütte ist von Juni bis Oktober bewartet. Sie bietet Platz für 70 Gäste. Geschlafen wird in fünf hellen und grossen Schlafräumen zu je acht bis fünfzehn Personen. Die Hüttenküche bietet nebst Abendessen und Frühstück auch tagsüber ausgewogene Mahlzeiten.

An-/Rückreise: Von Wassen oder Meiringen mit Postauto nach Meien, Haltestelle Sustenbrüggli.

Aufstieg: Chli Sustli-Sustlibach-Sustlihütte, 1 Stunde, Schwierigkeit T2.

Preise: Für SAC-Mitglieder und CSS-Versicherte inkl. Halbpension und Marschtee: Erwachsene Fr. 59.–/Jugendliche Fr. 48.–. Nichtmitglieder Fr. 71.–/ 51.– ; Kinder zwischen 4 und 9 Jahren: Fr. 21.– bis 39.–

Informationen: www.sustlihuette.ch, Telefon 041 885 17 57

Gut zu wissen

Den SAC und die CSS Versicherung verbindet eine jahrelange Partnerschaft. SAC-Mitglieder und CSS-Versicherte profitieren dadurch von Preisvorteilen. So übernachten CSS-Versicherte in rund 100 Hütten zum SAC-Mitgliederpreis. Die Karte «Hütten der Schweizer Alpen» bietet eine Gesamtübersicht über alle SAC-Hütten. Sie ist mit der gemeinsam herausgegebenen Broschüre «Über alle Berge» unter www.css.ch/club/sac oder in einer der CSS-Agenturen kostenlos erhältlich.

In diesen Broschüren erährt man alles über die SAC-Hütten in der Schweiz. (Bild: PD)

In diesen Broschüren erährt man alles über die SAC-Hütten in der Schweiz. (Bild: PD)

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