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Fleischlos glücklich

Auf dem Grillrost lassen sich nebst Wurst und Steak auch vegetarische Leckerbissen ideal zubereiten. Ob Gemüse, Käse oder über dem Feuer gebackenes Brot – kulinarische Vielfalt lohnt sich auch für Fleischtiger.
Andrea Hofstetter
Der Grill eignet sich auch hervorragend für fleischlose Gerichte. (Bild: Getty)

Der Grill eignet sich auch hervorragend für fleischlose Gerichte. (Bild: Getty)

Laut einer Studie heizt der Deutschschweizer den Grill an 41 Tagen im Jahr ein und erreicht damit im nationalen Vergleich die Spitzenposition – noch vor den Westschweizern und Tessinern. Wenn jedoch 41-mal Kalbsbratwurst auf dem Teller landet, wird es selbst eingefleischten Grillliebhabern fad. Kulinarische Abwechslung muss her! Früher noch mit Erinnerungen aus dem letzten Mittelmeer-Urlaub verknüpft, ist Halloumi inzwischen im Kühlregal der Grossverteiler zu finden.

Der halbfeste Käse ist in einer Mischung aus Ziegen-, Kuh- und Schafsmilch erhältlich. Er ähnelt in seiner Konsistenz Mozzarella, ist aber um einiges fester und schmilzt selbst bei heissen Temperaturen nicht. Eine raffinierte Marinade für 500 Gramm Halloumi-Käse besteht aus acht Esslöffeln Olivenöl, drei Esslöffeln Zitronensaft, einer geschälten und fein gehackten Knoblauchzehe, einem Teelöffel Honig, etwas Salz und Pfeffer sowie drei Pfefferminzstängel. Den Käse eine halbe Stunde in der Marinade ziehen lassen, in etwa ein Zentimeter dicken Scheiben schneiden und beidseitig ca. eine Minute lang grillieren.

Stock- oder Schlangenbrot eignet sich perfekt zur Zubereitung am offenen Feuer: Die Brotsorte aus Hefeteig wird um einen Stock gewickelt und langsam über der Glut gebacken. Vegetarier wissen es schon längst: Fast alle Gemüsesorten lassen sich schnell und unkompliziert grillieren. Als besonders vielseitiges Gemüse gilt die Aubergine. Sie schmeckt in runden oder länglichen Scheiben grilliert und mit Olivenöl, Knoblauch und Thymian gewürzt genauso gut wie als sommerlicher Dip nach orientalischer Art.

Für ein leckeres Baba Ganousch für vier Personen zwei Auberginen längs halbieren, die Haut mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Schnittflächen etwa 20 bis 30 Minuten grillieren. Abkühlen lassen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausschaben und eine halbe Stunde in einem Sieb abtropfen lassen. Anschliessend mit 70 Gramm Sesampaste (Tahini), Zitronensaft, einer zerdrückten Knoblauchzehe und drei Esslöffeln gehackter Petersilie mischen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss mit etwas Olivenöl beträufeln – und fertig ist das Auberginenmus Baba Ganoush, das zu warmem Fladenbrot genauso hervorragend passt wie als Beilage zu Lammspiesschen.

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