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Hoch hinauf

Auch oberhalb der Baumgrenze taucht das Herbstlicht die Natur in die schönsten Farben. Geniessen kann man sie etwa auf der Vier-Seen-Höhenwanderung in der Bergwelt rund um die Titlis-Region.
Antonio Russo

Vom kleinsten zum grössten Bergsee oder in umgekehrter Richtung: Die Höhenwanderung zwischen Engelberg und Melchsee-Frutt muss man gemacht haben. Sie führt an vier funkelnden Wasserperlen vorbei, alle umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse, die vom Titlis zum Jochstock über den Graustock bis hin zu den Berner Alpen reicht. Die aussichtsreiche Strecke ist ab Engelberg in rund sechseinhalb Stunden zu schaffen. Dank der Sessellifte und der Gondelbahnen auf der Strecke kann sie um rund drei Stunden abgekürzt werden. Wer sich ab Engelberg zu Fuss zum Jochpass aufmacht, begeht historisches Terrain. Die Route ist Teil des Säumerweges, auf dem man im Mittelalter erst Salz, später dann Sbrinz von Luzern nach Domodossala brachte. Unterwegs kommt man am Trübsee vorbei, der zur Rast einlädt, bevor es steiler bergan geht. Auf dem Jochpass (2207 m ü. M.) hat man sich eine Rast, etwa im «Bärghuis», mehr als verdient. Von hier aus geht’s gemütlich weiter, hinunter zum Engstlensee. Wer die Knie schonen will, fährt vom Jochpass aus mit dem Sessellift zum nächsten Etappenziel, das in einem Naturschutzgebiet liegt. Der Engstlensee ist nicht nur tiefblau, sondern auch fischreich: Forellen, Egli und Seesaiblinge sind hier zu angeln. Und wer sich beim markanten ­hohen Felsen neben einer grösseren Tanne aufhält, spürt vielleicht die Energie, die von diesem bekannten Kraftort ausgeht. Über die Engstlenalp und die Tannalp zum Tannsee führt die Wanderung über ein Hochplateau. Tannen sind rund um den Tannalpsee zwar keine zu sehen. Wer jedoch in das kristallklare Wasser blickt, entdeckt auch hier Fische. Die letzte Etappe führt zum Melchsee, dem grössten Bergsee dieser Wanderung. Er liegt mitten im Ort Frutt. Viele Hotels und Gasthäuser laden hier zum Essen und Übernachten ein. Wen es gleichentags nach Hause zieht: Mit der Gondelbahn geht’s hinunter zur Stöckalp, wo das Postauto zum Bahnhof Sarnen wartet.

Gut zu wissen

An- und Rückreise: Mit der Zentral­bahn ab Luzern wahlweise nach Engel­berg oder Sarnen. Ab Sarnen fährt das Postauto zur Talstation der Stöckalp. Von dort mit der Gondelbahn nach Melchsee-Frutt. Wer von Engelberg herkommt, marschiert auf dem Wanderweg gleich los oder lässt sich mit der Gondelbahn zum Trübsee und danach weiter per Sessellift zum Jochpass hinauffahren. Auf der ganzen Wanderstrecke liegen zahlreiche Bergrestaurants, Grillstellen und Picknickplätze. Weitere Infos: www.zentralbahn.ch; www.titlis.ch;
www.melchsee-frutt.ch

Jochpass-Biketrail: Die Titlis-Region ist bei Mountainbikern genauso beliebt wie bei Wanderern. Die bestehenden Biketrails wurden Mitte Juli durch den neuen Jochpass-Trail ergänzt. Er führt von der Bergstation Jochpass zum 440 Meter tiefer gelegenen Trübsee hinunter. Der kurvenreiche Weg schlängelt sich auf 4,5 Kilometern Länge abwärts und kann unterschiedlich schnell befahren werden, je nach Können der Fahrer. Der Jochpass-Trail ist wie die anderen Wege bis Oktober befahrbar.

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