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Profis im Grill-Restaurant

Den Hausgrill mal ruhen und sich auswärts von Meistern des Fachs verwöhnen lassen. Einige heisse Adressen.
Susanne Perren
In zahlreichen Zentralschweizer Restaurants gibts auch vorzüglich Gegrilltes. (Bild: Getty)

In zahlreichen Zentralschweizer Restaurants gibts auch vorzüglich Gegrilltes. (Bild: Getty)

Ein Bier ist ein Bier, ist mehr als ein Bier – zumindest im ACE Cafe Luzern. Wer hier einkehrt, fühlt sich als Teil der Familie – das ist nicht allein dem leuchtenden Bart von Bar-Manager Huevo Cimato geschuldet. Hier leben gute Laune und Freundlichkeit. «Bei uns treffen sich Generationen aus allen Gesellschaftsschichten», sagt Dany Kunz, der Besitzer, der sich seinen Traum vor drei Jahren in Rothenburg erfüllte und ein Kultlokal in die Zentralschweiz brachte. Nach London und Peking ist Rothenburg das dritte ACE Cafe, ursprünglich für Motorrad- und Car-Enthusiasten gedacht und mit unverwechselbarer Atmosphäre versehen: Der Sandsteinboden stammt aus einem Kloster, die Lampen aus einer Fabrik in Tschechien. Der Kraftstoff auf den Tellern gedeiht in der Region. Das Biorindfleisch des ACE-Burgers liefern RegioFair aus Alberswil und Natur-Konkret. Einen Grill-Trumpf wird das Ace Cafe ab Juli ausspielen. Der Star wird Mad-Max, ein Smoker, den Dany Kunz eigens für das ACE Cafe Luzern aus einem 1,2 Tonnen schweren Boiler bauen lässt. Bis zu zwölf Stunden wird das Roastbeef garen. Smoker-Profis wissen: So bleibt das Fleisch innen wie aussen richtig saftig.

Im Meating in Zug kommt Solides auf den Teller: Semmelknödel begleiten Steaks aus der Region oder fangfrischen Fisch. Alles wird punktgenau auf dem offenen Grill zubereitet. Im Trendrestaurant im Grafenau-Gebiet erhält man an den Wochenenden nur mit etwas Glück (oder Reservation) einen Platz. Drei Stunden Wellness machen hungrig (loslassen kann sehr anstrengend sein).

Im Oak-Grill & Pool Patio auf dem Bürgenstock wird der Appetit auch nach 14 Uhr gestillt. Unter massiven Eichenbalken, die von der berühmten Vergangenheit des einstigen Bürgenstock-Club-Lokals erzählen, speist es sich unaufgeregt gediegen. Küchenchef Andreas Hasenloh hat ein Händchen für Dry-aged-Fleisch, das auf dem imposanten Grill im Lokal gebraten wird. Er setzt aber auch Rustikales wie hausgemachte Leberwurst oder Siedfleisch-Terrine auf die Karte.

Allein die Kräuterbutter des Restaurants Schwendi-Kaltbad im Gebiet Langis-Glaubenberg lässt einen vergessen, was darunter liegt. Selbst bei brütender Hitze stehen Wirt Toni Burch und sein Team am Holzfeuergrill des beliebten Bergrestaurants. Dort brutzeln Steaks, Bratwüste und reichlich Bratkäse. Auf der Sonnenterrasse sitzt man mitten im Hochmoor. Schwendi-Kaltbad ist auch mit Kinderwagen oder Rollstühlen erreichbar.

Second Cuts auf den Grill? Die Profis vom Fuego Steakhouse in Feusisberg/Schindellegi machen es vor. Second Cuts sind Fleischstücke aus dem Bauch, der Brust oder der Schulter. Durch Muskeln werden diese stärker belastet als etwa ein Filet, was zu mehr Biss und Geschmack führt. In der Schmorküche sind sie bekannt. Die Profis vom Fuego lernen uns auf dem Showgrill in der Mitte des Lokals, wie es auf dem Feuer geht.

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