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Traumpaare: Pflanzen, die sich mögen

Auch in der Botanik gilt: Es gibt Kombinationen, die sehr gut passen, und andere, die nicht zu empfehlen sind. Immerhin: Die Pflanzenwahl können wir besser beeinflussen.
Silvia Schaub

Was im menschlichen Leben manchmal nur schwer zu finden ist, ist im Garten reichlich vorhanden: Traumpaare, die einfach perfekt miteinander harmonieren – sei es vom Wuchs oder von der Farbe her. Oder weil sie sich gegenseitig in ihrem Wachstum beflügeln.

Im Frühling begegnen wir bereits dem ersten Traumpaar: Tulpen und Narzissen. In Gruppen gesetzt (nicht in Reihen oder einzeln) erfreuen sie das Auge. Die Tulpe bildet aber auch mit Fingerhut oder Glockenblume ein gutes Paar. Denn wenn Erstere langsam welken, blühen diese erst richtig auf.

Herbstanemonen: Sie setzen ab Spätsommer bezaubernde Akzente und passen gut etwa zu Dahlien. (Bild: Getty)

Herbstanemonen: Sie setzen ab Spätsommer bezaubernde Akzente und passen gut etwa zu Dahlien. (Bild: Getty)

Traumpaar: Clematis gedeihen bestens neben Kletterrosen, die den Schatten für deren Wurzeln spenden. (Bild: Getty)

Traumpaar: Clematis gedeihen bestens neben Kletterrosen, die den Schatten für deren Wurzeln spenden. (Bild: Getty)

Ritterliches für die Königin: Die blaue Delphine, bekannt als Rittersporn, steht gern neben der Königin der Blumen: der Rose.

Ritterliches für die Königin: Die blaue Delphine, bekannt als Rittersporn, steht gern neben der Königin der Blumen: der Rose.

Geradezu harmonisch ergänzen sich Kletterrosen und Clematis, da Rosen Sonne lieben und Clematis ihre Wurzeln lieber im Schatten haben. Ohnehin, die Königin der Blumen hat viele Traumpartner, mit denen sie sich gerne ins Beet legt: Rittersporn, Phlox oder Funkien. Die beliebte Kombination mit Lavendel hingegen sieht zwar schön aus, ist aber heikel, denn die beiden Pflanzen haben einen unterschiedlichen Bedarf an Wasser und Nährstoffen. Im Herbst sind es Dahlien, die mit Rudbeckia, Salbei oder Herbstanemonen ein bezauberndes Bild abgeben. Einige Pflanzen lassen sich mit fast allen andern kombinieren: Frauenmantel, Storchenschnabel oder Katzenminze gehören zu ihnen.

Ideale Partner gibt es auch bei Früchten und Gemüsen. Dabei harmonieren Pärchen, die man gerne zusammen isst, nicht unbedingt auch im Beet. Wichtig ist, die Fruchtfolge zu beachten, um den Boden nicht auszulaugen. Stark-, mittel- und schwachzehrende Pflanzen sollten im Jahresrhythmus abgewechselt werden. Wählt man die Paare geschickt, kann man so auch Schädlinge bekämpfen. Basilikum neben Tomaten und Kohl hilft zum Beispiel gegen Mehltau, Dill fördert Zucchetti und Karotten.

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