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Wir radeln dann mal weg

Die Schweiz rollt: Biken und Velofahren werden immer beliebter. Sechs gesunde Gründe, dem Zweiradtrend zu folgen – und vier Touren für unterschiedliche Ansprüche.
Susanne Perren
Es gibt viele Gründe, auf den Sattel zu steigen. (Illustration: Martin Ludwig)

Es gibt viele Gründe, auf den Sattel zu steigen. (Illustration: Martin Ludwig)

Mit dem Velo ist es ist im Alltag ein bisschen wie mit den Autos. Je nach Lebenslage kommt «praktisch» vor «schön»: zuerst das Dreirad, dann das knallfarbige Minivelo, gefolgt vom unverwüstlichen «Alltagsgöppel», später vielleicht das erste Rennvelo oder das erste Mountainbike und nun – dem angesagten Style huldigend – das schicke Retro-Bike. Kein Zweifel, Velofahren war noch nie so verbreitet wie heute. Und noch nie gab es so viele Arten und Wege, um mit dem Zweirad voranzukommen. Egal, ob dieses mit reiner Muskelkraft oder mit elektronischer Unterstützung gefahren wird: In die Pedale zu treten, ist gesund.

Gut für die Gelenke

Regelmässiges Velofahren senkt er­wie­se­nermassen den Blutdruck und stärkt den Herzkreislauf. Zudem fängt der Sattel etwa 75 Prozent des Körpergewichts auf. Die Beingelenke werden dadurch weit weniger belastet als beim Joggen.

Gut für die Laune

Aufsitzen, losfahren, den Wind auf der Haut spüren und die Welt aus leicht erhöhter Position an sich vorbeiziehen lassen – das macht Spass. Eine Tour durchs Grüne steigert das Wohlbefinden zusätzlich.

Gut für die Koordination

Balance halten zu können, auch beim ­gewöhnlichen Laufen oder Treppensteigen, wird mit zunehmendem Alter wichtig. Velofahren schult die Beweglichkeit und die Reaktionsfähigkeit. Schotter, Strassen, Kurven, Auf- und Abstiege verlangen unmittelbar, dass der Körper sich auf die neue Situation einstellt.

Gut für die Aufmerksamkeit

Was zu Fuss kaum möglich ist, schafft man zudem auf dem Velo problemlos: das Erkunden einer ganzen Region als Tagesausflug. Mehr Vergnügen macht’s als Familie oder in der Gruppe. Zudem schärft das Radfahren den Blick für andere Verkehrsteilnehmer, besonders im Stadtverkehr.

Gut für die Ausdauer

Anders als beim Wandern fordern Biketouren oder Passfahrten nicht nur einen hohen Schweisszoll, sondern auch den inneren Schweinehund – jene archaische Mischung, die uns den Körper intensiv erfahren lässt. Die Kombination aus Kraft, Ausdauer und Fahrtechnik macht den Radsport so reizvoll.

Gut fürs Herumkommen

Mit dem tollen Routennetz von Schweiz Mobil (www.schweizmobil.ch) lässt sich die Zentralschweiz per Velo wunderbar bereisen. Die Touren sind durchgehend einheitlich beschriftet, und die Übersicht auf dem Internet macht das Planen leicht. Wer so Velo fährt, kommt ganz schön in der Gegend herum.

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