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SBB REISEMAGAZIN APRIL 2017: Auf einen Sprung nach Italien

Dank des Basistunnels ist der Süden für Zugreisende noch schneller erreichbar. Wer noch weiter als Mailand will, kommt mit den pfeil­schnellen «Frecciarossa»-Zügen bequem auch in andere italienische Städte wie Florenz oder Venedig.
Ob eine Reise ins Herz der Toskana oder ein Besuch in der Lagunenstadt: In den komfortablen «Frecciarossa»-Zügen erreicht man ab Mailand sowohl Florenz (Bild) wie auch Venedig bequem und schnell.

Ob eine Reise ins Herz der Toskana oder ein Besuch in der Lagunenstadt: In den komfortablen «Frecciarossa»-Zügen erreicht man ab Mailand sowohl Florenz (Bild) wie auch Venedig bequem und schnell.

Wenn die Sonne noch nicht so heiss aufs Pflaster brennt und noch ein frisches Lüftchen durch die Gassen zieht, lassen sich Städte am besten erkunden. Wer zum Shoppen oder zum Kunstgenuss gern nach Mailand fährt, ist seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels mit der SBB ab Luzern bereits in 3¼ Stunden in der lombardischen Metropole, die sich im Frühling von ihrer schönsten Seite zeigt. Die Bäume in den zahlreichen Pärken und entlang der «viali», wie die verkehrsreichen Alleen genannt werden, tragen jetzt wieder frisches Grün und laden dazu ein, sich unter ihrem Schatten vom Stadtbummel auszuruhen.

Mit «Frecciarossa» unterwegs

Natürlich hat Mailand seine Vorzüge: der Dom, die Scala, die schicken Einkaufsviertel, die feinen Restaurants und die zahlreichen Fachmessen. Doch die schnellere Durchfahrt durch den Gotthardtunnel macht eine Reise über Mailand hinaus genauso interessant. Denn dank des Hochgeschwindigkeitsnetzes «Frecciarossa» sind die italienischen Grossstädte viel schneller erreichbar als noch vor ein paar Jahren – und das erst noch komfortabler. Wer sich beispielsweise die 1. Klasse leistet, nimmt auf angenehm gepolsterten Ledersesseln mit viel Beinfreiheit Platz und profitiert von zahlreichen Vorteilen. So sind heisse oder kalte Getränke, süsse und salzige Snacks genauso inbegriffen wie kostenloses WLAN.
Passagiere der 1. Klasse haben überdies freien Zugang zu den «Frecciarossa»-Lounges an den italienischen Bahnhöfen. Übrigens: Bis zum 30. April gewährt die SBB auf alle Europareisen ab dem 1. Mai in der 1. Klasse ab der Schweiz eine Ermässigung von 40 Franken (siehe RailBon). Da lohnt es sich, in Mailand umzusteigen und noch etwas weiter in den Süden zu fahren. Zum Beispiel in die Toskana! Ab Luzern fährt die erste Verbindung um 6.18 Uhr (mit Umsteigen in Arth-Goldau), sodass man noch vor Mittag in Florenz ankommt.

Florenz im Frühling

Ganz ehrlich: Wie lange liegt der letzte Besuch der Uffizien in Florenz zurück? Keine Ahnung? In dem Fall schon viel zu lange. Natürlich kennen wir sie alle aus Bildbänden und dem Internet: Botticellis «Frühling» und die «Geburt der Venus», das abgeschlagene Haupt der «Medusa» von Caravaggio oder da Vincis «Verkündigung». Doch das Betrachten der Reproduktionen ist nichts im Vergleich zum Kunsterlebnis vor Ort, wenn man selbst vor diesen – teils riesigen – Gemälden steht.

Rund 1000 Werke der italienischen, aber auch der deutschen, flämischen und englischen Malerei hängen in den 50 Sälen sowie in den langen Galerien der Uffizien, die auch architektonisch ein Meisterwerk aus der Zeit der Medici-Dynastie sind. Ausserdem geniesst man von hier aus eine exklusive Aussicht auf den Innenhof der Galerien mit Blick auf den Palazzo Vecchio auf der einen sowie auf den Arno auf der anderen Seite der Verbindungsgänge. Nicht nur zu empfehlen, sondern dringend anzuraten: der Ticketkauf im Voraus, der einem stundenlanges Warten in der Schlange an der Tageskasse erspart. Unter www.florence-museum.com sind auch Eintrittskarten für alle anderen Museen in Florenz sowie in vier weiteren italienischen Städten erhältlich.

Florenz, das ist nicht nur die Kunststadt der Renaissance, des «David» von Michelangelo, der berühmten Domkuppel, sondern auch des Genusses und der Musik. Die «bistecca fiorentina», ein Rindersteak am Knochen, ist nur ein Beispiel aus der regionalen, bäuerlich geprägten Küche, zu der auch allerlei saisonales Gemüse und viel frisches Obst gehören. Und den toskanischen Wein muss man sowieso nicht mehr besonders vorstellen, wo er doch in alle Welt exportiert und gefeiert wird.

Zu feiern gibt es in Florenz auch zwischen den Mahlzeiten viel. Ende April bis Ende Mai hat das berühmte Klassikfestival Maggio Musicale Fiorentino wieder Saison. Die meisten Konzerte finden im neuen Opernhaus von Florenz statt, das noch keine sechs Jahre alt ist. Der avantgardistische Bau bildet einen spannungsvollen Kontrast zur Altstadt.

Avantgarde finden Freunde des zeitgenössischen Theaters und Tanzes auch am internationalen Festival Fabbrica Europa, das vom 4. Mai bis 15. Juni im ehemaligen Rangierbahnhof Stazione Leopolda sowie an weiteren spannenden Spielstätten stattfindet.

Gondola, gondola!

Die Frecciarossa fährt natürlich nicht nur stiefelabwärts, sondern auch in den Westen und den Osten des Landes. Warum also nicht wieder einmal nach Venedig fahren, dort den nimmermüden Gondolieri zuschauen, über die unzähligen Brücken der Lagunenstadt schlendern, sich in den verwinkelten Gassen verlieren und die Pracht des Markusdoms mit seiner Piazza auf sich wirken lassen? Die SBB bietet ab 17. Juni am Wochenende wieder einen direkten EuroCity nach Venedig für Reisende ab Zürich, Zug und Arth-Goldau. Von Luzern aus dauert die Fahrt zur Serenissima nicht ganz sieben Stunden, mit Umsteigen auf den «Frecciarossa» in Mailand.

Von Mitte Mai bis Ende November ist in Venedig wieder Biennale angesagt, die wichtigste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Während dieser Zeit besuchen noch mehr Gäste als üblich die Stadt. Hotelreservationen sind also bald zu tätigen. Ein weiteres wichtiges Datum ist der 4. Juni. Dann findet in Venedig die Vogalonga statt, die wohl verrückteste Ruderregatta der Welt mit teils historischen Booten. Die Strecke ist 32 Kilometer lang. Der Wettlauf führt vom Markusplatz zu den Inseln Murano und Burano und endet wieder auf dem Canal Grande beim Markusplatz. Wenigstens einmal im Leben sollte man sich dieses Spektakel auf dem Wasser anschauen – oder selbst daran teilnehmen.

Antonio Russo

Schneller nach Italien

Nach Florenz dauert die Zugreise ab Luzern neu nur noch 5 Stunden 41 Minuten, nach Venedig sind es je nach Verbindung zwischen 71 bis 96 Minuten zusätzlich. Ab dem 17. Juni ver­kehren samstags und sonntags direkte Züge von Zürich nach Venedig. Detaillierter Fahrplan unter: sbb.ch 

1.-Klasse-Komfort

Die «Frecciarossa»-Züge bieten viel Komfort und Service in der 1. Klasse: kostenloses WLAN, gratis Getränke und Snacks sowie Zutritt zu den Lounges in Mailand und Florenz.
Bis 30. April gibt es auf alle Europa-Reisen in der 1. Klasse ab der Schweiz eine Preisreduktion von 40 Franken. Dies gilt für alle Reisen ab dem 1. Mai bei einem Kauf im Wert von mindestens 100 Franken (siehe RailBon). Weitere Infos unter: sbb.ch/europareisen

RailBon zum herunterladen und ausdrucken


Ob eine Reise ins Herz der Toskana oder ein Besuch in der Lagunenstadt: In den komfortablen «Frecciarossa»-Zügen erreicht man ab Mailand sowohl Florenz wie auch Venedig (Bild) bequem und schnell.

Ob eine Reise ins Herz der Toskana oder ein Besuch in der Lagunenstadt: In den komfortablen «Frecciarossa»-Zügen erreicht man ab Mailand sowohl Florenz wie auch Venedig (Bild) bequem und schnell.

Im «Frecciarossa» ist nicht nur die 1. Klasse spitze. Auch die Bordbar lädt zum Verweilen ein, während die Landschaft draussen vorbeidüst.

Im «Frecciarossa» ist nicht nur die 1. Klasse spitze. Auch die Bordbar lädt zum Verweilen ein, während die Landschaft draussen vorbeidüst.

raibon

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