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SBB REISEMAGAZIN APRIL 2017: Zu den Perlen der Zentralschweiz

Der Tell-Pass, um neue Angebote erweitert, bringt die Ausflügler und Touristen selbst in die entlegenste Ecke der Zentralschweiz. Und er regt dazu an, auch jenen Orten einen Besuch abzustatten, die im neuen Glanz erstrahlen – wie das Stanserhorn, der Bürgenstock oder der Pilatus.
Der Schächentaler Höhenweg im Klausenpassgebiet gehört zu den schönsten Passlandschaften der Schweiz. Die Seilbahnfahrt bei Eggberge ist im Tell-Pass inbegriffen.

Der Schächentaler Höhenweg im Klausenpassgebiet gehört zu den schönsten Passlandschaften der Schweiz. Die Seilbahnfahrt bei Eggberge ist im Tell-Pass inbegriffen.

Die Zentralschweiz war bereits vor gut 100 Jahren die Topdestination – aber wirklich! Schon Königin Victoria von England verbrachte hier ihre Ferien. Und der österreichische Kaiser Franz Josef I. liess es sich hier ebenso gutgehen. Die ausgezeichneten Hotels, die in der Belle Époque in der Zentralschweiz wie Pilze aus dem Boden schossen, konkurrierten mit edelsten Stoffen und erlesenen Materialien um die noblen Gäste aus dem Ausland – manche von ihnen gaben sogar eigene Zeitungen heraus, in denen man nachlesen konnte, in welch adliger Gesellschaft man sich gerade unter einem Dach befand.

Dieser Gäste wegen sind die Zentralschweizer sehr innovativ vorgegangen, manchmal sogar wagemutig. Sie überboten sich geradezu mit technischen Innovationen und Highlights, die es sonst nirgends gab. Die erste Zahnradbahn und auch die steilste wurde hier gebaut, der höchste Freiluft-Lift genauso wie der Spazierweg über dem steilsten Abhang. Tempi passati? Von wegen! Noch immer tüfteln die Zentralschweizer an der Attraktivität ihrer Region, bringen alte Tourismusattraktionen auf Hochglanz und erschaffen neue dazu. Dank dem Tell-Pass kann man zu Beginn der Ausflugssaison einige von ihnen wiedererleben.

Ein schwebendes Cabrio

Zum Beispiel das Stanserhorn: Auf den 1900 Meter hohen Berg fährt man mit der weltweit ersten Cabrio-Bahn. Ein neuartiges Seilbahnsystem macht es möglich, auf dem Gondeldach zu stehen und während der Fahrt ein Rundpanorama zu geniessen. Und: Es ist ein Highlight, das die Reihe der einheimischen Innovationen würdig fortsetzt. Bereits 1893 hat die Stanserhornbahn Geschichte geschrieben: Damals war es die längste Standseilbahn der Welt.

Vom Stanserhorn nach Stansstad und von da mit dem Postauto zum nächsten Glamour-Erlebnis der Region, heisst es weiter. Der Bürgenstock mit seinem Felsenweg und dem weltweit höchsten Freiluft-Lift Hammetschwand (ab Ende Mai geöffnet) war schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Attraktion für die feine Gesellschaft. Es war der Obwaldner Franz-Josef Bucher-Durrer, ein Pionier der Tourismuswirtschaft, der ab 1873 hier einen Hotelkomplex samt Bergbahn, Promenadenstrecke und schliesslich auch dem damals schnellsten und höchsten Lift der Welt erschaffen hat.

Der Glanz der vergangenen Belle Époque wird hier neu gepflegt und mit Neuem kombiniert: Im Spätsommer 2017 öffnet das Bürgenstock-Resort seine Tore – mit drei Luxushotels, aber auch Restaurants und einem auf 10 000 Quadratmetern untergebrachten Alpine Spa. Von Stansstad ist es nur ein Katzensprung nach Alpnachstad – und von dort zur dritten weltweit bekannten Attraktion der Zentralschweiz: der steilsten Zahnradbahn, die Anfang Mai ihren Betrieb wieder aufnimmt.

Die Fahrt auf der atemberaubenden Strecke führt auf den Pilatus, wo das neurenovierte, denkmalgeschützte Berghotel Pilatus Kulm – auch dies ein Bau aus der Belle Époque – zu einer Pause mit grandioser Aussicht einlädt. Für den zweiten Tell-Pass-Tag ein Wandervorschlag: Ab Luzern geht’s mit dem Schiff nach Flüelen. Per Postauto gelangt man von dort bequem bis zur Seilbahn-Talstation Eggberge. Oben angekommen, lädt der Schächentaler Höhenweg zu einer der schönsten und gemütlichsten Wanderungen auf der Sonnenseite des Kantons Uri.

Iwona Swietlik

Mit Tell-Pass ­unterwegs

50 Transportunternehmen, 200 Ausflugsmöglichkeiten und knapp 20 Bonuspartner: Diese Variation und Vielfalt bietet der Tell-Pass. An wahlweise 2, 3, 4, 5 oder 10 Tagen in der Folge lässt sich so die Zentralschweiz mit all ihren Angeboten erkunden. Bereits ab 180 Franken (2-Tages-Pass) sind nicht nur die Fahrten mit verschiedenen Transportmitteln in die Zentralschweizer Winkel gesichert, sondern auch ermässigte Eintritte – in diverse Museen und Erlebnisorte, aber auch in verschiedene Sport- und Wellnessoasen. Erhältlich ist der Tell-Pass in den SBB Reisezentren der Zentralschweiz. tellpass.ch

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