SPENDENAKTION: 20'000 Kilometer für die Kita «Zaubercheschte»

Die Inwiler Samra und Jérôme Rüfenacht haben 11'028 Franken für die Krebsliga Zentralschweiz gesammelt. Dafür legten sie 20'000 Kilometer an einer Rally durch die Mongolei zurück. Das Geld kommt Kindern von Krebskranken zugut.

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Samra und Jérôme Rüfenacht (v.l.) übergeben Yasmina Petermann, Geschäftsleiterin der Krebsliga Zentralschweiz, den Spendencheck. (Bild: PD)

Samra und Jérôme Rüfenacht (v.l.) übergeben Yasmina Petermann, Geschäftsleiterin der Krebsliga Zentralschweiz, den Spendencheck. (Bild: PD)

Samra und Jérôme Rüfenacht traten als Team «All Inclusive Tour» diesen Sommer in einem in die Jahre gekommenen, untermotorisierten Stadtauto an der 20'000 Kilometer langen Mongol Rally an. Das waghalsige Abenteuer begann in London, führte die Seidenstrasse entlang und endete in Ulan Bator in der Mongolei mit vielen und unvergesslichen Begegnungen, Erlebnissen und Erfahrungen.

Spendencheck stolz überreicht

Im Vorfeld der Rally sammelten die Rüfenachts mit zahlreichen Aktionen Spenden von Familienmitgliedern, Freunden und Arbeitskollegen zugunsten des Krebsliga-Projekts Kita-Notfallplatz, wie es in einer Medienmitteilung der Krebsliga Zentralschweiz heisst. Die Rüfenachts konnten nun nach Abschluss der Rally sichtlich stolz einen Spendencheck in der Höhe von 11'028 Franken an Yasmina Petermann, Geschäftsleiterin der Krebsliga Zentralschweiz, übergeben.

pd/mm

Kita für Krebsbetroffene

pd. Mütter oder Väter, die an Krebs erkrankt sind, können für ihre Kinder nicht jederzeit wie gewünscht da sein. Vor allem bei Arzt- und Behandlungsterminen, in den Erholungsphasen, aber auch bei der Neuorientierung mit der Diagnose Krebs stossen Eltern bei der Kinderbetreuung häufig an Ihre Grenzen.

Die Krebsliga Zentralschweiz hat sich in Zusammenarbeit mit der Kita «Zaubercheschte» in Inwil zum Ziel gesetzt, die Eltern in diesen Situationen zu entlasten und einen Notfallplatz mit professioneller Ganztagesbetreuung für Kinder mit einem an Krebs erkrankten Elternteil anzubieten. Väter und Mütter, die an Krebs erkrankt sind, können sich somit in konkreten Situationen um ihre medizinische Behandlung oder ihre sonstigen Angelegenheiten rund um die Diagnose Krebs kümmern, wohl wissend, dass für ihre Kinder in dieser Zeit gut gesorgt wird.