TREFFPUNKT: LZ-Läufer starten erfolgreich am 19. Nidwaldnerlauf

Im Jahr 2012 initiierte die «Neue Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben die LZ-Laufgruppe, die aus über zwanzig Läuferinnen und Läufern besteht. Vergangenen Samstag bestritt ein Teil des bis heute unveränderten Teams die 6,64 Kilometer lange Strecke am 19. Nidwaldnerlauf in Oberdorf bei Stans.

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Zwölf Frauen und Männer der LZ-Laufgruppe gingen am 
19. Nidwaldnerlauf an den Start. (Bild: Claudia Surek)

Zwölf Frauen und Männer der LZ-Laufgruppe gingen am 19. Nidwaldnerlauf an den Start. (Bild: Claudia Surek)

Just an diesem Tag feierteMonika Bachmann aus Hochdorf ihren 51. Geburtstag. «Das ist für mich kein Grund, nicht am Lauf teilzunehmen. Ich mache an meinem Geburtstag das, was mir Spass macht», sagte sie.
Die Krönung von Monika Bachmanns Geburtstag: Sie stand bei der Rangverkündigung auf dem dritten Podestplatz in der Kategorie «Frauen 50+» und strahlte mit LZ-Laufgruppen-Kollegin Claudia Tschopp aus Walchwil um die Wette. Tschopp erreichte in derselben Kategorie den zweiten Rang. Sie strebt übrigens in diesem Jahr die Teilnahme am Jungfrau-Marathon an. «Das wäre für mich der erste Bergmarathon überhaupt», sagte sie.

Auch bei den Männern der LZ-Laufgruppe gab es eine Erfolgsmeldung: Beat Röösli aus Horw lief die 6,64 Kilometer lange Strecke in 25,2 Minuten und erreichte damit in der Kategorie «Männer Senioren» den dritten Platz.

Bild: Claudia Surek
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Das Start- und Zielgelände befindet sich auf dem Militärgelände in Oberdorf. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Er ist der Sieger in der Kategorie Herren Elite und knackte den Streckenrekord: Hirum Wandangi. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Florian Lussy erreichte den 2. Platz in der Kategorie Herren Elite. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Sven Marti lief auf den 3. Platz in der Kategorie Herren Elite. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Mirjam Niederberger läuft zum Sieg in der Kategorie Frauen Elite. (Bild: pd)
Nilay Akil lief in der Kategorie Frauen Elite auf den zweiten Platz. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Alexandra Wallimann lief in der Kategorie Frauen Elite auf den dritten Platz. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Martin Filliger. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Remo Blättler. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
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Beat Röösli. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

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Tierisches Intermezzo

Der letzte Läufer, der durchs Ziel lief, war Jost Bucher. Für ihn war das eine unfreiwillige Premiere. Es gab dafür aber einen besonderen Grund. «Zwei Kälber traten auf der Höhe des Bauernhofes Sagenspitz auf die Strecke und rannten, als wären sie von den Läufern angetrieben», erzählte Bucher. «Sie sahen nicht so aus, als würden sie stoppen. Ich befürchtete, dass sie auf die Hauptstrasse laufen würden. Also habe ich versucht, sie anzuhalten.»

Mit einem Sprint habe er sich zwischen die Kälber geworfen und sie an ihren Glocken festgehalten, um sie zum Stillstehen zu bewegen. «So stand ich dann mit je einem Kalb in der linken und rechten Hand am Wegrand und liess all die anderen Läufer an mir vorbeiziehen. Mit der Zeit beruhigten sich die in Panik geratenen Kälber», so Bucher weiter. Dank der Hilfe eines «Besenvelos» (eines Streckenpostens auf dem Fahrrad) konnten die beiden Kälber zurück zum Bauernhof  getrieben werden. Bucher setzte sein Rennen fort und hätte es beinahe geschafft, den letzten Läufer doch noch aufzuholen.

Mit seiner tierfreundlichen Tat holte sich Jost Bucher zwar keinen Podestplatz, sorgte aber für Gesprächsstoff am diesjährigen Nidwaldnerlauf.

Claudia Surek

Peter von Matt aus Rothenburg und Monika Bachmann liefen als Team ins Ziel. (Bild: Claudia Surek)

Peter von Matt aus Rothenburg und Monika Bachmann liefen als Team ins Ziel. (Bild: Claudia Surek)

Hier wusste Jost Bucher noch nicht, dass ihn Kälber auf der Strecke erwarten würden. (Bild: Claudia Surek)

Hier wusste Jost Bucher noch nicht, dass ihn Kälber auf der Strecke erwarten würden. (Bild: Claudia Surek)

Monika Bachmann, Beat Röösli und Claudia Tschopp (von links) erreichten Podestplätze. (Bild: Claudia Surek)

Monika Bachmann, Beat Röösli und Claudia Tschopp (von links) erreichten Podestplätze. (Bild: Claudia Surek)