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LZ-WEIHNACHTSAKTION: «Sie sind die Engel unter den Menschen»

Ab sofort kann man spenden für die diesjährige Sammlung. Wie wichtig Ihre Hilfe ist, liebe Leserinnen und Leser, zeigen die vielen berührenden Dankesschreiben, die wir in den letzten Monaten erhalten haben.
Arno Renggli
Ein Herz für Menschen in Not ist auch dieses Jahr das Motto und die Motivation der LZ-Weihnachtsaktion. (Bild: Getty/Montage: Sven Gallinelli)

Ein Herz für Menschen in Not ist auch dieses Jahr das Motto und die Motivation der LZ-Weihnachtsaktion. (Bild: Getty/Montage: Sven Gallinelli)

Arno Renggli

arno.renggli@luzernerzeitung.ch

Drei dicke Bundesordner füllen die Dankesschreiben, die wir zur letzten LZ-Weihnachtsaktion erhalten haben. Viele Kerzen und andere Lichter sind auf beigelegten Kärtchen zu sehen. Sie zeigen, wie die LZ-Weihnachtsaktion von Menschen in Not erlebt wird: als Licht in der Dunkelheit, als neue Hoffnung, als Beweis einer einmaligen Solidarität, die in unserer Region herrscht. Auch viele ­Kinderzeichnungen sind beigelegt. Auf einer steht in Bezug auf unsere Spenderinnen und Spender: «Sie sind die Engel unter den Menschen». Und zu sehen ist ein solches geflügeltes Wesen inmitten einer strahlenden Familie.

Denn in vielen Fällen, in denen wir helfen durften, sind auch Kinder betroffen: «Nach dem Tod meines Mannes hat Ihre Unterstützung meinen Schmerz und den der Kinder etwas gelindert», schreibt uns eine junge Frau aus dem Luzerner Seetal. Ein Schreiben aus Uri lautet: «Die Trauer um unseren Buben ist immer noch gross, und auch seine Geschwister leiden immer noch unter dem Tod ihres Bruders. Für Ihre Unterstützung sind wir sehr dankbar.» Und eine Frau meldet aus Zug: «Nachdem es meinem Mann gesundheitlich so schlecht ging, wurde auch noch unsere kleine Tochter krank. Umso schöner ist es, so viel Hilfe von gutherzigen Menschen zu bekommen.»

Auch mit kleinen Beiträgen ist eine grosse Wirkung möglich

Manchmal braucht es auch nur wenig, um einen Lichtblick zu erzeugen. Ein Knabe aus Luzern schreibt uns gleich selber: «Liebe Spender. Danke, dass ihr uns geholfen habt. Dank euch wird Weihnachten viel schöner.» Und ein alleinerziehender Vater aus Nidwalden: «Ich freue mich schon auf die glänzenden ­Augen meiner Tochter, wenn ich mit ihr ab und zu einen kleinen Ausflug machen kann.»

Oft sind es alleinerziehende Väter und Mütter, die neben den täglichen ­Herausforderungen auch materielle Not plagt. Wir konnten helfen, ihren Kindern Dinge zu ermöglichen, die für andere selbstverständlich sind. «Dank Ihrer Unterstützung kann meine Tochter am Skilager teilnehmen» oder «Unser Sohn darf nun weiterhin den Trompetenunterricht besuchen, was ihm viel bedeutet» sind typische Rückmeldungen.

Auch gibt es Familien mit schwer kranken oder behinderten Kindern, die als stille Kämpfer und Helden ihren Alltag meistern. «Unser zweijähriger Sohn ist behindert und liegt seit längerem im Spital. Mit Ihrem Beitrag können wir ihm eine Schwimmhilfe kaufen. Er liebt das Wasser und kann sich darin so richtig entspannen», freut sich eine Familie aus dem Luzerner Hinterland.

Natürlich sind nicht nur junge Menschen oder Familien von Not betroffen. Auch bei einer Altersvorsorge auf hohem Niveau fallen immer wieder Männer und Frauen durch das soziale Netz und müssen im Alter noch jeden Rappen umdrehen. Eine Frau aus einem Luzerner Vorort schreibt uns: «Obwohl ich 47 Jahre lang ohne Unterbruch gearbeitet habe, reichen AHV und Pension nicht immer aus. Sie haben mir mit Ihrer Hilfe eine grosse Last abgenommen.» Oft geht es um Dinge wie eine neue Brille oder ein Bus-Abo, welche die Lebensqualität mit wenig Geld stark erhöhen können.

Auch Gemeinden oder soziale Institutionen rühmen die Grosszügigkeit unserer Leserinnen und Leser in höchsten Tönen: So lautet eine Rückmeldung: «Ihre Hilfe hat mitgeholfen, dass unser Klient nun eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. Er bekommt sein Leben immer besser in den Griff und ist nicht mehr von Sozialhilfe abhängig.» Das Frauenhaus Luzern schreibt: «20 Bewohnerinnen, die den Neustart in ein gewaltfreies Leben wagten, erhielten einen Starthilfe-Beitrag. Sie sind sehr dankbar für diese Unterstützung.» Und die Urner Gemeinde Sisikon: «Es ist unglaublich, wie grossherzig sich die Leserinnen und ­Leser der ‹Luzerner Zeitung› gegenüber benachteiligten Menschen in unserer Region zeigen. Echte Solidarität hautnah mitzuerleben, gehört zu den schönsten Weihnachtsgeschenken überhaupt.»

Niemand ist gegen Schicksalsschlag gefeit

Diese Dankbarkeit ist umso grösser, als die Betroffenen selten mit Hilfe rechnen. Aus Obwalden schreibt ein Familienvater: «Als wir Ihren Brief lasen, konnten wir es zuerst gar nicht richtig glauben. Wir waren sprachlos. Der Beitrag hilft uns so viel.» Und eine Luzernerin: «Als ich den Brief von Ihnen sah, hatte ich Angst, eine Absage zu bekommen, und getraute mich fast nicht, ihn zu öffnen. Doch dann las ich ihn doch, und mir kamen die Tränen der Freude.»

Nachdenklich stimmt das Schreiben eines Ehepaares aus dem Entlebuch: «Meine Frau und ich haben eine schwierige Zeit. Manchmal ändert sich das Leben schneller, als man denkt. Dann ist man froh, wenn Menschen einem helfen.» Es verdeutlicht, dass niemand gegen Schicksalsschläge gefeit ist. Und dass man in solchen Situationen auf ­Solidarität angewiesen ist. Dies unterstreicht auch folgender Brief eines ­Luzerner Familienvaters: «Durch ein schlimmes Ereignis sind wir in schwere Not geraten. Es tut gut, dass es Menschen gibt, die grossherzig einspringen.»

Ein Mädchen aus Obwalden schrieb uns: «Meine Mutter ist schon lange krank. Doch als sie die Nachricht hörte, dass die LZ-Weihnachtsaktion uns hilft, weinte sie vor Glück. Unser Dank an alle Spender ist riesengross.»

Die LZ-Weihnachtsaktion startet: So können Sie spenden

In gut zwei Wochen, am Samstag, 18. November, wird der Einzahlungsschein zur diesjährigen LZ-Weihnachtsaktion unserer Zeitung beiliegen. Zum 22. Mal sammelt sie mit ihren Regionalausgaben für Menschen in der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.

Spenden können Sie ab sofort auf das Postkonto 60-33377-5 und via www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion. Auch SMS-Spenden sind möglich: Wählen Sie Nummer 488 und schreiben Sie LZWA plus Frankenbetrag (nur Zahl).

Die LZ-Weihnachtsaktion ist in unserer Region fest verankert. 2016 wurde mit über 4,55 Millionen Franken ein Spendenrekord realisiert. Die Zahl der Spenderinnen und Spender wuchs auf 16119. Seit der Gründung 1996 wurden über 44 Millionen Franken gesammelt.

Wie willkommen diese Hilfe ist, zeigt die Zahl der Gesuche, die sich 2016 auf 3394 belief. Dieses Jahr haben wir jetzt schon rund 1000 Anfragen erhalten. Gesuche können nur von Gemeinden oder sozialen Institutionen, nicht aber von Privatpersonen eingereicht werden. Jedes wird vom Beirat sorgfältig geprüft. Dieser besteht aus 13 ehrenamtlich tätigen Sozialfachleuten aus der Zentralschweiz.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Sammlung, die erneut vielen Menschen neue Hoffnung geben wird.(are)

Wir künden Ihre Sammlung an

MithelfenWir freuen uns über Vereine, Schulklassen, Musikgruppen oder Pfarreien, die Sammelaktionen für die LZ-Weihnachtsaktion durchführen. Gerne bieten wir Ihnen Gelegenheit, diese in der Zeitung und online anzukündigen. Bitte melden Sie sich unter:

Online: www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion
Telefon: 041 429 54 04
Mail: lzweihnachtsaktion@lzmedien.ch

Ebenso können Sie Fotos Ihrer Aktion bei uns online veröffentlichen. Dies auch via obige Mail-Adresse. Zwei Beispiele von bereits geplanten Benefizaktionen:

  • Samstag, 11. November: Valiant Charity Night am Blues Festival Luzern, ab 20 Uhr im Hotel Schweizerhof Luzern. Das Konzert ist für alle Besucher gratis, freiwillige Spenden gehen an die LZ-Weihnachtsaktion. Zu deren Gunsten werden auch zwei Flugtickets der Delta Airlines nach Amerika, Mexiko oder Kanada versteigert. Die Valiant-Bank wird das gesamte Spendenergebnis aufrunden. Dieses betrug letztes Jahr 15'000 Franken.
  • Samstag, 16. Dezember: Ensembles Les Tubas de Noël um 11.00 Uhr auf dem Franziskanerplatz in Luzern. Die Einnahmen der Kollekte spendet das Ensemble seit Jahren der LZ-Weihnachtsaktion. (red)

Hinweis

Geschäftsstelle der LZ-Weihnachtsaktion: Elisabeth Portmann, Geschäftsleiterin. Kontakt: lzweihnachtsaktion@lzmedien.ch, Tel. 041 429 54 04.

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