VOLLEYBALL: «Mein Traum wäre es, an die Olympiade zu gehen»

Nicole Schmidiger
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Die junge Volleyballerin Jana Bieri (13) spielt im Verein in Hasle

Die junge Volleyballerin Jana Bieri (13) spielt im Verein in Hasle

Die Sportlerin Jana Bieri (13) aus Escholzmatt erzählt freudig über ihr Hobby Volleyball. Sie ist noch sehr offen, was ihre Karriere angeht, und berichtet darüber in diesem Interview.

Jana, seit wann spielst du schon Volleyball?

Das Interesse hat mich schon vor etwa sieben Jahren gepackt, und seither finde ich Volleyball toll und spiele es mit grosser Freude.

Wie kamst du auf die Idee, Volleyball zu spielen?

Meine Mutter war früher Volleyballtrainerin, und sie nahm mich und meine Schwester immer mit ins Training. Mit grosser Freude begleiteten wir sie, denn dieser Sport faszinierte mich immer mehr. Schon bald durfte ich auch mitspielen und begann, mit Gleichaltrigen zu trainieren.

Wo spielst du jetzt?

Zurzeit spiele ich bei der U15 und U23 2. Liga in Hasle (Volleyballteam Hasle). Ebenfalls spiele ich noch im Sar in Luzern (Schweizer Regionalauswahl, Anm. d. Red.).

Wie hoch möchtest du aufsteigen?

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie hoch ich aufsteigen will. Aber ein Traum von mir wäre, in die Nationalliga B zu gehen.

Wie viele Trainings hast du in einer Woche?

Ich habe vier Trainings. Am Montag trainiere ich in Hasle bei der U23 2. Liga. Am Dienstag besuche ich ebenfalls in Hasle, aber mit dem Team U15 das Training. Am Mittwoch und Samstag fahre ich nach Luzern ins Sar.

Ist dies nicht anstrengend?

Am Anfang war es schon sehr anstrengend, aber ich habe mich schnell angepasst, und jetzt ist es sozusagen «normal» für mich, weil ich mich daran gewöhnt habe.

Hast du noch genug Zeit für die Hausaufgaben?

Ja, ich habe noch genügend Zeit, aber manchmal wird es schon etwas stressig. Vor allem wenn ich keine Lust habe, vor dem Training die Hausaufgaben zu machen und denke, dass es nachher auch noch reicht. Wenn noch etwas dazwischenkommt, komme ich schon ein wenig ins Schwitzen...

Hast du auch Freizeit?

Ja, aber es ist schon weniger als vorher. Am Mittwoch bin ich den ganzen Nachmittag im Training. Daher könnte ich jetzt auch nicht zum Beispiel in die Badi gehen oder mit Freunden etwas unternehmen. Aber so ist es, wenn man so viele Trainings hat. Es hat immer Vor- und Nachteile.

Was ist dein allergrösster Traum?

Mein grösster Traum ist, mit meinem Team oder meiner Beach-Partnerin an die Olympischen Spiele zu gehen, das wäre toll.

Braucht man grosse Voraussetzungen, wenn man aufsteigen will zum Beispiel ins Sar?

Es gibt schon gewisse Voraussetzungen, wenn man ins Sar aufsteigen will. Am Anfang messen sie meistens aus, wie gross du wirst. Wenn du gross wirst, hast du die besseren Chancen, ins Sar aufzusteigen. Aber du musst natürlich auch gut spielen können. Ebenfalls brauchst du Zeit, um die Trainings zu besuchen.

Hast du in deiner Volleyballkarriere viele neue Kolleginnen kennen gelernt?

Ja, ich habe sehr viele neue Kolleginnen kennen gelernt. Die meisten in Luzern im Team Sar. Denn sie kommen beispielsweise aus dem Kanton Obwalden, Neuenkirch oder anderen Gemeinden. Da lernt man schon viele neue Kolleginnen kennen. Das finde ich auch toll.

Würdest du diese Sportart weiterempfehlen?

Auf jeden Fall. Es ist wirklich eine super Sportart, bei der man viel Spass hat und auch viel lernen kann. Man lernt auch viele neue Freunde kennen. Ich finde, Volleyball ist einfach super, weil wir im Sommer auch Beachvolleyball spielen können. Dies bringt auch wieder ein wenig Abwechslung.

Interview: Nicole Schmidiger

2. Klasse (Sek) aus Escholzmatt

Lehrerin Esther Eicher

Sie macht sich bereit, um den gegnerischen Angriff zu blocken (in rot).

Sie macht sich bereit, um den gegnerischen Angriff zu blocken (in rot).