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Denkmalpflege für den Geschmack

Hach, was waren das noch Zeiten: Besuche bei den Grosseltern. Pingpongturniere im Quartier. Teenie-Partys im Keller. Erste Ferien ohne die Eltern in Italien. In Gedanken kehren wir gerne dorthin zurück – und haben noch genau den Geschmack dieser Zeit im Mund.
Retro Eichhof (Bild: Eichhof)

Retro Eichhof (Bild: Eichhof)

Dieser Artikel wurde von der Verlagsredaktion der «Luzerner Zeitung» im Auftrag von Eichhof erstellt. Eichhof trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt. Hier geht es zu den Richtlinien für Sponsored Content der «Luzerner Zeitung».

Was tranken Sie denn am liebsten als Kind? Orangina? Rivella? Pepita? Was passiert heute mit Ihnen, wenn Sie sich an den Geschmack und den Geruch Ihres Lieblingsgetränkes erinnern? Sind es kleine Sternschnuppen der Erinnerung, die aufglühen? Plötzlich sind doch da diese Kindheitserinnerungen: Grosis Apfelkuchen, der nur so gut schmeckte, weil die Früchte aus ihrem eigenen Garten stammten. Oder der seltene Besuch im Restaurant, wenn der Vater ein Süssgetränk spendierte, während es daheim nur Tee oder Leitungswasser gab. Nichts schmeckt so gut wie die Erinnerung, nichts ist im Herzen so süss verankert wie der Geschmack der Kindheit.
Inzwischen widmen sich ganze Marketingkonzepte der Denkmalpflege des Geschmacks von früher. Denn diese sympathische Verbindung zur Vergangenheit, die bei vielen Menschen ein warmes Gefühl und schöne Erinnerungen auslöst, verschafft der Marke einen ganz neuen Auftritt. Der Retro-Aspekt eines Getränkes zum Beispiel gilt als Reminiszenz an die eigene Kindheit und steht für die süsse Magie der Vergangenheit. Man feiert also das Gefühl der guten alten Zeit. Es scheint, als könne man mit jedem Schluck die Kraft aus der Vergangenheit ziehen und die Gegenwart mit süssen Genüssen aufladen; quasi mit der süssen Prickelbrause in ein Stück heile Welt eintauchen.


Aufgewärmt schmeckt es am besten

Aktuell sind es einige Softdrink-Hersteller, die mit Tradition punkten. Orangina in der typischen bauchigen Flasche prickelt schon auf der Zunge, bevor es dort überhaupt eintrifft. Vivi-Kola, die Schweizer Kola-Marke, konnte sich seit seiner Wiedererweckung 2010 auf dem Markt wieder etablieren. Pepita und sein Papagei auf der Flasche sind seit Jahrzehnten unzertrennbar. Und im Nachbarland Österreich feiert die Kräuterlimonade «Almdudler» seit Jahren grossartige Erfolge mit einer ganzen Palette an Fanprodukten, auf denen das beliebte Trachtenpärchen abgebildet ist, welches die Flasche seit 1957 ziert.


Auch beim östlichen Nachbarn ist Retro-Geschmack beliebt: Almdudler-Werbung auf Liegestüheln. (Bild: Yvonne Imbach)

Auch beim östlichen Nachbarn ist Retro-Geschmack beliebt: Almdudler-Werbung auf Liegestüheln. (Bild: Yvonne Imbach)




Die Getränkehersteller wärmen ihren früheren Rezepturen, Slogans, Bilder und Flaschendesigns auf wie früher die Mama ihren Gemüseeintopf. Und schon der schmeckte aufgewärmt am besten! In Studien schnitten die nostalgischen Werbekonzepte durchwegs auch besser ab. Begründet wird dies mit der Tatsache, dass das, was man mit der guten alten Zeit verbindet, auch heute noch positive Gefühle weckt. Rückblickend war alles halb so schlimm und doppelt so gut – könnte man meinen.

Eichhof setzt auf Retro


Retro Eichhof (Bild: Eichhof)

Retro Eichhof (Bild: Eichhof)


Unter dem Motto «Auf das Beste von früher. Und heute.» lancierte die Brauerei Eichhof im April dieses Jahres ein neues Bier, das exakt auf dieser Welle reitet und auf das Lebensgefühl von einst setzt. Eichhof Retro steht für einen der grössten Produktlaunches in der Geschichte der in Luzern ansässigen Brauerei. Sowohl der Geschmack des Biers wie auch das Design der Flasche verschreibt sich ganz dem Stil der 70er-Jahre. Das Lagerbier wird mit einer Hefe gebraut, die schon in den 70er-Jahren verwendet wurde und für ein volles Aroma sorgt. Um dem Retro-Produkt den passenden visuellen Auftritt zu schenken, wird die nahezu identische Flasche aus den 70ern mit dem süffigen Gerstensaft abgefüllt. Bei der Gestaltung der Etikette griff man zu den Elementen wie vor 40 Jahren: Das rote Eichhörnchen und die schwarze Schrift prangten schon damals am Lagerbier in Vaters Hand am Küchentisch. Mit dem Retro-Bier trifft die regional verwurzelte Brauerei Eichhof also den Nerv der Zeit – und verschafft den Konsumenten eine mehr als willkommene Reise in die Vergangenheit.

«Gewinner-Hefe ist aus den 70er-Jahren»

Die Suche nach der passenden Rezeptur für das neue Eichhof Retro erforderte viel Recherche und Ausdauer, von der Idee bis zum Verkaufsstart dauerte es rund ein Jahr. Martin Respondek (61) ist seit acht Jahren Diplom-Braumeister/Leiter Bierherstellung bei Eichhof und war massgeblich an der Entwicklung des neuen Bieres beteiligt.

Martin Respondek (61) ist seit acht Jahren Diplom-Braumeister/Leiter Bierherstellung bei Eichhof . (Bild: Eichhof)

Martin Respondek (61) ist seit acht Jahren Diplom-Braumeister/Leiter Bierherstellung bei Eichhof . (Bild: Eichhof)



Warum kreierte Eichhof das Retro-Bier überhaupt?

In der heutigen komplizierten Welt sehnen sich Konsumenten manchmal zurück in frühere Zeiten. Studien zeigen, dass 59 Prozent der Konsumenten aus allen Altersgruppen glauben, dass das Leben früher einfacher und besser war. Diesem Nostalgietrend wollen wir mit Eichhof Retro Rechnung tragen. Durch das neue Bier sollen die Bedürfnisse der Konsumenten abgedeckt werden, die den Geschmack der guten alten Zeiten suchen.

Lagen die alten Rezepte im Kellerarchiv und konnten quasi einfach reaktiviert werden?

Das Rezept gab es vorher so noch nicht! Wir wollten jedoch ein Bier herstellen, dass dem Geschmack von früher entspricht. Wir haben auch ansonsten grossen Wert darauf gelegt, ein glaubwürdiges Retro-Produkt zu kreieren. Angefangen bei der Flasche, die identisch mit der Lager-Flasche von damals ist – eine Ikone ihrer Zeit.

Wo setzten Sie also für das neue Rezept an?

Das Bier von damals war fruchtig und frisch, mild aromatisch und trocken im Abgang. Zu diesem Ergebnis kamen mehrere Fokusgruppen, und dies wurde auch durch unsere Brauer bestätigt. Sie experimentierten mit mehreren Hefen der 70er-Jahre mit dem Ziel, dem Geschmacksprofil von damals zu entsprechen. Die «Gewinner-Hefe» erfüllt genau dieses Kriterium. Konsumenten haben dies im Rahmen von Geschmackstests bestätigt: Eichhof Retro erinnere sie an das Geschmacksprofil eines Bieres aus vergangenen Zeiten.

War es rückblickend eine Ihrer spannendsten Herausforderungen, das Retro-Bier zu entwickeln?

Ja, natürlich. Hinter der Entwicklung steht jedoch ein ganzes Team. Mir persönlich schmeckt Eichhof Retro ausgezeichnet, es ist fruchtig, frisch und nicht zu bitter.


Text und Interview: Yvonne Imbach

Retro Eichhof (Bild: A. Biland)

Retro Eichhof (Bild: A. Biland)

Retro Eichhof (Bild: PD)

Retro Eichhof (Bild: PD)

Retro Eichhof (Bild: PD)

Retro Eichhof (Bild: PD)

Retro Eichhof (Bild: Eichhof)

Retro Eichhof (Bild: Eichhof)

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