Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

0:0 - FCSG belohnt sich nicht für starke Leistung gegen Zürich

Der FC St.Gallen hatte im vierten Spiel der Saison gegen den FC Zürich die Chance, sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Doch trotz deutlichem Chancenplus reichte es nicht zum Sieg. Für die Ostschweizer ist es das erste Unentschieden seit September 2017.
Martin Oswald
Silvan Hefti wird regelwidrig zurückgehalten. (Bild: Keystone)

Silvan Hefti wird regelwidrig zurückgehalten. (Bild: Keystone)

Die Spiel-Analyse

Der FC St.Gallen hatte in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus. In der 17. Minute konnte Yannis Tafer nach einem groben Abwehrpatzer alleine auf FCZ-Torhüter Brecher losziehen. Doch Tafer fehlte in dieser Szene nicht nur Tempo im Sprint, sondern auch jegliche Kaltblütigkeit. Aus dieser Chance hätte ein Tor resultieren müssen. Auch Cedric Itten konnte zwei gute Chancen verzeichnen: In der 28. Minute schlenzte er den Ball am linken Pfosten vorbei, Minuten später strich sein Weitschuss am rechten Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause sah Vincent Sierro einen schönen Schlenzer von Brecher über die Latte gelenkt. Auch bei den stehenden Bällen waren die Ostschweizer im Vorteil, doch aus fünf Freistössen auf Höhe Strafraum entstand keine Gefahr. So musste sich das Team von Peter Zeidler zur Pause den Vorwurf machen, aus der Überlegenheit kein Profit gemacht zu haben.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren dann plötzlich die Zürcher am Drücker. Die St.Galler Verteidigung schien noch nicht in der zweiten Halbzeit angekommen zu sein. Peter Zeidler versuchte derweil an der Seitenlinie heftig gestikulierend, seine Mannschaft wachzurütteln. In der 59. Minute und 60. Minute kamen Sierro und erneut Itten prompt zu zwei Grosschancen. FCZ-Goalie rettete mirakulös. Die Führung für den FCSG war zu diesem Zeitpunkt überfällig. In der letzten Spielminute hätte Michael Frey allein auf Stojanovic losstürmen können, wurden aber zu unrecht aus dem Abseits zurückgepfiffen. Da hatten die St.Galler also zum Schluss grosses Glück.

Fazit: Ein ansprechender Auftritt des FCSG. Dafür hätte sich das Team von Peter Zeidler mit drei Punkten belohnen müssen.

Der Beste

Milan Vilotic gelang zusammen mit Silvan Hefti in der Innenverteidigung eine gute Partie. Der Routinier war oft im entscheidenden Moment zur Stelle und strahlte viel Ruhe aus. So blieb man heute zum ersten Mal seit Februar ohne Gegentreffer. Auch Majeed Ashimeru und Goalie Stojanovic lieferten erneut eine starke Vorstellung ab.

Der Schlechteste

Axel Bakayoko. Der Leihspieler von Inter Mailand kam für den verletzten Nicolas Lüchinger auf der Position des rechten Aussenverteidigers zu seinem ersten Einsatz. Bereits in Sochaux hatte dieser unter Zeidler in der Defensive ausgeholfen. Doch Bakayoko wirkte in seinen defensiven Aktionen mitunter unsicher und wenig beweglich. "Heute hat er viele einfache Fehler gemacht, aber der Mann ist ein grosses Talent", resümiert Peter Zeidler nach dem Spiel. Man darf gespannt sein, ob er in der Offensive mit seiner Kraft und Körpergrösse gewinnbringender eingesetzt ist.

Die Reaktionen

Silvan Hefti: "Ein Chancenplus für uns? Auf dem Feld ist es einfach ein hin und her, aber wir hatten auf jeden Fall die Möglichkeit, dieses Spiel zu gewinnen."

Peter Zeidler: "Wir haben gerade im Fernsehen gesehen, dass Frey in der letzten Minute nicht im Offside stand - da hatten wir also Glück. Daher kann man sagen, das Unentschieden war letzlich gerecht. Das letzte Mal zu Null haben wir im Februar gespielt. Heute waren wir in der Defensive gut aufgestellt. Aber wir können, wir wollen und wir müssen noch besser Fussball spielen."

Transfermarkt

Marco Aratore wird den FC St.Gallen mit grosser Wahrscheinlichkeit nach 4 Jahren verlassen. Laut Sportchef Alain Sutter fehlt nur noch die finale Unterschrift unter einem Vertrag mit dem russischen Erstligisten Ural Jekaterinburg.

Auch Alain Wiss könnte den FCSG in den nächsten Tagen verlassen. Der FC Aarau und weitere Vereine sollen an ihm interessiert sein. Wiss kam unter Trainer Zeidler noch zu keinem Einsatz.

Die Karikatur zum Spiel

Aus dem Match-Magazin des FC Zürich.

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

Weitere Artikel zum FCSG

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.