Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

2. LIGA INTER: Fastaufsteiger steckt tief im Elend

Der FC Hochdorf muss im Seetaler Derby gegen den FC Eschenbach eine 0:4-Klatsche einstecken. Die Hochdorfer sehen schwierigen Zeiten entgegen.

Wie schnell sich doch die Zeiten ändern. Vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt brillierte der FC Hochdorf nach einem exzellenten Startfurioso mit 15 Punkten aus fünf Spielen unangefochten an der Tabellenspitze. Zwölf Monate später ist vom damaligen Höhenflug nichts mehr zu spüren. Nach dem mit 0:4 verlorenen Seetaler Derby gegen den FC Eschenbach ist tiefste Tristesse angesagt.

Das nach dem Rücktritt von Remo Meyer neu von Pascal Bader trainierte Hochdorf liegt mit nur einem gewonnenen Punkt (3:3 gegen Lugano nach einer 3:0-Führung) auf dem zweitletzten Tabellenrang. Ein wahrhaft schwer zu verstehender Tauchgang. «Auch ich begreife die gegenwärtige Situation nicht. ­Zumal wir praktisch mit dem ­gleichen Kader in die neue Saison starten konnten», sinnierte Hochdorfs Assistenz-Trainer Marcel Limacher nach der 0:4-Schlappe gegen Eschenbach über den besorgniserregenden Absturz. Die Niederlage gegen die sehr gut spielenden und aggressiv zur Sache gehenden Eschenbacher will er nicht schönreden: «Wir standen von Beginn weg unter Dauerdruck. Der Wille ist zwar da. Aber das Selbstvertrauen steckt gegenwärtig im Keller. Mangels Spielerpersönlichkeiten konnten wir auf dem Platz zu keiner Zeit Präsenz markieren.» Wie weiter, Marcel Lima­cher? «Bisher spürten wir vom Trainerteam von der Vereinsleitung her noch keinen Druck. Aber dieser wird sicher kommen.»

Ruhiger Abend für den Eschenbacher Goalie

Ganz anders die Stimmung im Lager des FC Eschenbach. «Von Trainer Markus Meier super eingestellt, wollten wir mit einem hartnäckigen Pressing die vorhandene Verunsicherung der Hochdorfer ausnützen», sagte der sehr gut spielende Aussenverteidiger Marco Emmenegger, der zusammen mit Jan Walker – er hatte bei drei der vier Toren seine Füsse im Spiel – für viel Unruhe auf der linken Angriffsseite sorgte, zur Taktik. Und das frühe 1:0 (17.) durch Raphael Felder «spielte uns auch in die Karten», resümierte der 23-jährige gelernte Landwirt. Die Tore zum 2:0 (25.) durch Bojan Vukovic, ein Kopftor von Raphael Felder (63.) zum 3:0 und als Höhepunkt der Freistoss-Treffer zum 4:0 (91.) durch Jan Walker ins Lattenkreuz rundeten den hochverdienten Derbysieg der Eschenbacher ab. Wie hilflos die Hochdorfer in ­diesem Derby daherkamen, unterstreicht die Tatsache, ­ dass Eschenbach-Goalie Marco Grünig keine einzige kritische Situation bereinigen musste. Und wie blank das Nervenkostüm bei den Hochdorfern liegt, dokumentiert auch der Platzverweis von Spielertrainer Pascal Bader in der 90. Minute. Innert dreier Minuten leistete er sich zwei Frustfouls, welche zum Ausschluss führten. Das Fazit: In dieser Form steht der FC Hochdorf in der Tabelle genau da, wo er auch hingehört.

Dass Eschenbachs neuer Trainer Markus Meier nach diesem überzeugenden Derbysieg happy war, ist nachvollziehbar. «Meine Arbeit macht mir aktuell grossen Spass. Kompliment an mein Team. Meine Schützlinge haben in diesem Match vieles richtig gemacht», gibt der 37-jährige Meier die Lorbeeren ans Kader weiter. Und blickt schon einen Schritt weiter voraus: «Dank diesem Vollerfolg können wir nun locker zum nächsten Spiel nach Locarno reisen.»

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.