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2. LIGA REGIONAL: Budgetierte Punkte liegen gelassen

Emmen verliert gegen Aufsteiger Luzerner SC 2:4. Und das nach zweimaliger Führung. Das stösst bei SCE-Routinier Marco Baumgartner (29) auf Unverständnis.
Michael Wyss
Der Luzerner Kastriot Markaj (links) versucht, den Emmer Marco Baumgartner abzuschütteln. (Bild: Roger Grütter (Emmen, 23. September 2017))

Der Luzerner Kastriot Markaj (links) versucht, den Emmer Marco Baumgartner abzuschütteln. (Bild: Roger Grütter (Emmen, 23. September 2017))

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Wir müssen gewinnen. Gegen den Aufsteiger sind drei Punkte budgetiert», gab Emmens Routinier Marco Baumgartner (29, Verteidiger) die Marschroute bekannt. Die Emmer erlitten aber einen Rückschlag. Der stark aufspielende Aufsteiger LSC (7 Spiele; 12 Punkte) entführte von der Feldbreite drei Punkte. «Wir haben zwei Mal geführt und verlieren noch. Das darf uns nicht passieren», zeigte sich das Emmer Eigengewächs Baumgartner verdutzt. Baumgartner, der seit 1995 beim SCE spielt, bemängelt: «Wir schaffen es nicht, über zwei, drei Partien auf einem konstant guten Niveau Fussball zu spielen. Das ist schade. Auf ein gutes Spiel folgt wieder ein resultatmässig enttäuschender Auftritt.»

Ein Manko ist die Defensive: Mit 21 Gegentreffern kassiert der SCE pro Spiel im Schnitt drei Treffer. «Das ist eine Schwachstelle, an der wir arbeiten müssen», weiss SCE-Sportchef Stephan König und meint: «Mit der Entwicklung der Spieler sind wir zufrieden. Sie werden ihren Weg machen. Ich bin überzeugt, dass wir eine gute 2.-Liga-Saison spielen. Die Qualität, um sich in dieser Liga weiter zu etablieren, ist vorhanden.»

Der Wunsch vom Einzug in den Cupfinal

Ein Vorteil auf dem Weg zur Etablierung könnte sein, dass sämtliche Kaderspieler (bis auf Janick Janssen) im Nachwuchs des SC Emmen/Emmen United spielten und hier ihr Herz und ihre Wurzeln haben. Nun benötigen die Emmer aber Punkte. SCE-Trainer Dragan Bijorac (29): «Wir wollen uns so schnell wie möglich von der Abstiegszone verabschieden. Das geniesst erste Priorität. Dann schauen wir weiter.» Am Samstag (18.00, Luterbach) gastiert Emmen in Küssnacht. Baumgartner: «Nach der jüngsten Niederlage benötigen wir ein Erfolgserlebnis.»

Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Luft im Abstiegskeller dünn ist. Heute Dienstag (20.00, Feldbreite) duelliert sich Emmen mit dem Ligakonkurrenten Gunzwil aber zuerst im IFV-Cup (Sechzehntelfinal). Baumgartner: «Es wäre schön, wenn wir einmal in einen Final vorstossen. Das wäre wünschenswert, nachdem wir letzte Saison knapp scheiterten.» Emmen verlor im Halbfinal gegen Littau 2:3.

LSC: Schwächen gegen Mitaufsteiger gezeigt

«Wir werden noch stärker», lautete das Statement von LSC-Trainer Pren Spaqi (34) noch vor nicht langer Zeit. Recht hatte er. Der Neuling präsentiert sich in der laufenden Saison nach dem Aufstieg stark. Vier Siegen stehen drei Niederlagen gegenüber. Die Stadtluzerner sind in der Liga angekommen. «Die Klassenzugehörigkeit ist machbar und realistisch. Wir haben in defensiver wie auch in offensiver Hinsicht genügend Substanz», ist LSC-Torhüter Nikolai Strässle (25) überzeugt. Einzig die beiden 1:2-Niederlagen gegen die Mitaufsteiger Sempach und Sins trüben die Bilanz. Gegen bestandene Zweitligisten wie Littau (3:2), Obergeissenstein (3:0) oder Emmen (4:2) überraschte der LSC mit keckem Fussball. Strässle: «Die Niederlagen gegen Sempach und Sins frustrieren. Wir könnten vier bis sechs Punkte mehr haben.»

Am Samstag (18.00, Leichtathletik-Stadion) soll gegen Malters (7 Spiele, 4 Punkte), das Schlusslicht der Liga, der nächste Sieg her. Im IFV-Cup (Sechzehntelfinal) wartet heute Dienstag (20.00, Sportplatz Mattli) mit dem Drittligisten Sachseln jedoch auswärts noch eine lösbare Aufgabe.

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