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2. LIGA REGIONAL: Spätes Glück für den FC Littau

Gunzwil verliert auch das zweite Meisterschaftsspiel. Die 1:2-Niederlage gegen Littau lässt im Michelsamt jedoch keine Nervosität aufkommen.
Duell zwischen Patrice Gilli (Littau, links) und Gunzwils Tiago Santos. (Bild: Eveline Beerkircher (Gunzwil, 19. 8. 2017))

Duell zwischen Patrice Gilli (Littau, links) und Gunzwils Tiago Santos. (Bild: Eveline Beerkircher (Gunzwil, 19. 8. 2017))

«Wir möchten vorne mitmischen. Die Spannung um die Promotion in die 2. Liga inter will ich bis am Schluss aufrechterhalten», hofft der neue Littau-Trainer Thomas Zwimpfer. Deshalb war es für sein Team umso wichtiger, nach der 1:3-Startschlappe gegen Willisau nun den ersten Sieg zu bejubeln. «Den 2:1-Sieg nehme ich gerne, er ist aber sehr glücklich ausgefallen. Das muss ich fairerweise sagen. Ein Unentschieden hätte eher dem Gezeigten entsprochen», so der 50-jährige Reussbühler, denn der Siegestreffer gelang den Gästen erst in der 89. Minute.

Überragend im Littauer Kollektiv war der 17-jährige Schlussmann Fabio Fries. Der A-Junior zeigte eine starke Leistung und avancierte dank sehenswerter Paraden zum Matchwinner. Fries: «Das ist ein schönes Gefühl. Der Sieg war wichtig für die Moral. Eine zweite Niederlage wäre nicht förderlich gewesen.» Schon gar nicht auf dem Weg an die Tabellenspitze, wo Littau hin will. Fries: «Ich liebäugle mit einem Spitzenplatz. Möglich ist es, denn mit 22 Jahren stellen wir eine junge und hungrige Mannschaft. Wir sind zudem alles Littauer und haben das Herz am richtigen Fleck. Hier sind unsere Wurzeln.»

Neues Trainergespann ergänzt sich perfekt

Zwimpfer, der vom letztjährigen Assistenztrainer zum neuen Cheftrainer befördert wurde: «Die Aufgabe ist reizvoll. Eine grosse Herausforderung wartet.» Er selber, der erstmals eine Aktivmannschaft als Trainer betreut, entdeckte die Freude zum Fussball selbst auf der Sportanlage Ruopigen und engagiert sich seit Jahren im Verein in verschiedenen Funktionen. Mit dem langjährigen und ehemaligen Littauer Fanionspieler Sascha Gilli (27) steht ihm ein Routinier als Assistenztrainer zur Seite. Gilli: «Wir ergänzen uns perfekt. Wir kennen die Spieler, wissen um ihre Fähigkeiten, was ein Vorteil ist.» Der Sieg im Michelsamt werde das Team beflügeln, glaubt Gilli.

«Mit der Punkteausbeute bin ich nicht zufrieden. Doch es herrscht keine Panikmache. Wir glauben an unser Team», kommentierte Gunzwils Präsident Samuel Stocker (30) nach der zweiten Niederlage. Besser machen können es die Michelsämter gegen Obergeissenstein (Samstag 16.00, Wartegg). Punkte beim Stadtluzerner-Quartierklub sind Pflicht. Das weiss auch Gunzwils Spielertrainer Sascha Imholz (29): «Wir sind gefordert. Ich weiss aber um die Qualität meiner Mannschaft und wozu sie fähig ist.»

Alles war aber auch nicht schlecht, was seine Spieler gegen den Aufsteiger Cham II (2:4) und gegen Littau zeigten. Imholz: «Spielerisch hatten wir gute Momente und auch Qualität gezeigt. Wir haben uns in beiden Partien selber geschlagen, das ist frustrierend. Defensive Nachlässigkeiten und mangelnde Effizienz waren Hauptgründe für den resultatmässig enttäuschenden Auftakt.»

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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